Auf der 11. Station seiner Zukunftsenergientour nahm NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel heute (23. Mai 2013) mit einer Delegation der EnergieAgentur.NRW die Wasserkraftanlage Kuhlemühle in Warburg in Betrieb. An dem historischen Wasserkraftstandort werden mit dem Wasser der Diemel zwei Turbinen und – nach gewässerökologischem Umbau – eine neue Wasserkraftschnecke angetrieben. Der auf diese umweltfreundliche Weise erzeugte Strom wird von der Warburger Brauerei genutzt.
In Heinsberg steht die bundesweit erste Passivhaus-Kirche. Die rund 1,35 Millionen Euro teure energetische Sanierung der in den 50-er Jahren gebauten Christuskirche hat Vorbildcharakter und wurde mit Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Ab sofort gibt es zum Projekt eine Broschüre der EnergieAgentur.NRW, die die Sanierung beratend begleitet hat. Die Broschüre informiert über die technische Umsetzung – von der Innendämmung bis zur Wärmepumpe.
In diesen Tagen versenden wir die neue Ausgabe unseres Magazins an seine 28.000 Abonnenten. Titelthema: „Die europäische Dimension der Energiewende“. Lesen Sie dazu auch unser Interview mit EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Unser Heft ist wieder prallvoll mit Berichten und Meldungen aus NRW in Sachen Innovation, Anwendung von Energie, Erneuerbare Energien und Klimaschutz.
Kleinwindkraftanlagen können im Energiemix mit den anderen Erneuerbaren Energien einen Beitrag zur dezentralen Energieversorgung sowie zur Energieautarkie leisten. Ein weiteres Plus: Die Projekte lassen sich schnell und umkompliziert umsetzen. EA.TV, der Video-Kanal der EnergieAgentur.NRW, informiert in seinem neuesten Beitrag über das Thema und stellt es am Beispiel der Kleinwindkraftanlagen am Flughafen Köln/Bonn vor.
Diese Art der Energiedienstleistung ist in Deutschland seit rund 20 Jahren bekannt. Zahlreiche erfolgreiche Projektbeispiele existieren vor allem im Bereich öffentlicher Gebäude. Trotzdem ist Einspar-Contracting auch heute deutschlandweit noch die Ausnahme – und nicht die Regel. Die Tagung, die die EnergieAgentur.NRW gemeinsam mit dem Verband Beratener Ingenieure am 14. Mai 2013 in Düsseldorf veranstaltete, setzte dort an.
Die 10. Station der Zukunftenergientour führte Klimaschutzminister Johannes Remmel mit einer Delegation der EnergieAgentur.NRW am 10. Mai nach Lichtenau. Bei der nachhaltigen Energieversorgung setzt Lichtenau auf einen Energiemix. Mit 102 Windkraftanlagen ist die Kommune Spitzenreiter in NRW. Über 600 Photovoltaik-Dachanlagen sorgen für eine nachhaltige effiziente regenerative Energie. Lichtenau produziert mehr Strom als es in seinem Stadtgebiet benötigt. Unter dem Titel „Handlungsfeld ‚Wirtschaft und Marketing – Energiestadt Lichtenau’“ wurde ein Energiekonzept erstellt, das die Energieversorgung von Gewerbe und Privathaushalten bis 2020 zu 100 Prozent auf heimische Energiequellen umstellen will.
Beim Wettbewerb „KWK-Modellkommune“ reichten 51 Kommunen insgesamt 48 Projektvorschläge ein, eine Jury hat nun 21 vielversprechende Konzepte ausgewählt .Aachen, Alpen, Bad Laasphe, Bergheim, Bielefeld, Bottrop, Brakel, Düsseldorf, Eschweiler, Geldern, Herten, Hamminkeln, Iserlohn, Krefeld, Much, Münster, Oberhausen, Olfen, Saerbeck und die Gemeinschaftskonzepte von Solingen, Remscheid und Wuppertal sowie Ostbevern und Telgte sind nun aufgefordert, in die Detailplanung zu gehen. Für die Erarbeitung eines Feinkonzeptes wird eine Förderung bis zu 90 Prozent gewährt. Auf dieser Grundlage sollen dann drei ausgesuchte KWK-Spitzenkonzepte mit Modellcharakter gefördert werden. Zudem kann ein Konzept mit einem besonders hohen Innovationscharakter mit dem Sonderpreis „KWK-Innovation“ ausgezeichnet werden.
Peter Knitsch, Staatssekretär im NRW-Klimaschutzministerium zeichnete heute (2. Mai) 56 besonders energieeffiziente Wohngebäude in Rheinberg mit den Plaketten „Energiesparer NRW“ aus. „Gerade in der energetischen Sanierung von Altbauten und in der Nutzung Erneuerbarer Energien liegen große Energiespar- und Klimaschutzpotentiale, die wirtschaftlich erschlossen werden können. Hier sind Einsparungen von bis zu 75 Prozent machbar. Die Auszeichnung als ,Energiesparer NRW‘ ist ein sichtbares Zeichen für den Vorbildcharakter der Immobilien. Und wie man in Rheinberg sieht, finden die positiven Vorbilder reichlich Nachahmerinnen und Nachahmer“, sagte Knitsch. Insgesamt gibt es heute fast 300 Energiesparer-Plaketten in Rheinberg.
Eine intelligente Kraftwerkstechnik ist eine wesentliche Voraussetzung, die Energiewende zum Erfolg zu führen. So lautete der Tenor auf der am 16. April in Berlin durchgeführten Jahrestagung des Netzwerks Kraftwerkstechnik der EnergieAgentur.NRW in der NRW-Landesvertretung. Rund 170 Expertinnen und Experten beteiligten sich unter dem Titel „Erneuerbare Energien, Kraftwerke der Zukunft und neue Speicher: Zuviel für die Netze?“ an der Diskussion über die Bedeutung der Kraftwerke auf dem Weg in ein „post-fossiles“ Zeitalter. Das Forum mit Beiträgen renommierter Wissenschaftler und einer hochrangig besetzten Diskussionsrunde mit Stakeholdern der Energiebranche – moderiert durch den Journalisten Thomas Heyer – vermittelte einen Eindruck, wie die Elemente der Energiewende in der Praxis zusammenspielen müssen.
Zusammen mit einer Delegation der EnergieAgentur.NRW informierte sich Minister Remmel am 10. April auf der neunten Station seiner Initiative „ZukunftsEnergienNRW: Orte der Energiezukunft“ über Aktivitäten der Energieeffizienzkommune Lippstadt im Bereich Energieeinsparung und Klimaschutz. Mit dem Projekt ‚1.111 LED-Leuchten’ stellt Lippstadt die städtische Straßenbeleuchtung auf effiziente LED-Technik um und reduziert so den CO2-Ausstoß um fast 400 Tonnen pro Jahr. Vorgestellt wurde auch das Projekt "14 Klimaschulen" oder die energetische Sanierung des Lippstädter Hansekollegs. Lippstadt wurde jüngst mit dem European Energy Award ausgezeichnet.
2011 stellte das NRW-Klimaschutzministerium allen 396 Kommunen und Kreise in Nordrhein-Westfalen ein CO2-Bilanzierungs-Onlinetool zur Verfügung. Das Instrument wurde sehr erfolgreich angenommen: Fast 300 Verwaltungen analysieren heute ihren Treibhausgas-Fußabdruck mit diesem Tool. Die EnergieAgentur.NRW unterstützt bei der Datenerhebung und übernimmt die Schulung der städtischen Mitarbeiter zu dieser Thematik.
Rund 130 Teams hatten sich an der ersten Phase des 8. NRW-Schülerwettbewerbs „Fuel Cell Box 2013" der EnergieAgentur.NRW zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik beteiligt. In diesem Schuljahr befasst sich der Wettbewerb mit dem Thema "Brennstoffzellen-Energieversorgung für eine Kommune" Die besten 20 Gruppen wurden heute für die Praxisphase zugelassen und erhielten hierzu in Herten die „Fuel Cell Box“. Der Wettbewerb soll Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 11 die Zukunftstechnologien Wasserstoff und Brennstoffzelle näher bringen. Schirmherr ist NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel.
Schwimmbäder stellen für Kommunen meist ein erhebliches Zuschussgeschäft dar. Grund sind nicht zuletzt die steigenden Energiepreise. Mit einem neuen Leitfaden mit dem Titel „Klimaschutz made in NRW: Energieeffizienz in Schwimmbädern“ gibt die EnergieAgentur.NRW Kommunen, Planern und Betreibern von Schwimmbädern jetzt eine Anleitung an die Hand, um die in einem Bad typischen Energiesparpotentiale auszuschöpfen. Es gilt zudem, die Energiekosten systematisch zu erfassen und sie zu reduzieren, und damit einen Beitrag zu leisten, Schwimmbäder für die Öffentlichkeit zu erhalten.
Das NRW-Klimaschutzministerium hat eine Richtlinie zur Förderung von hocheffizienten dezentralen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) bis 50 kW und weiteren KWK bezogenen Maßnahmen zur verbesserten Energieausnutzung erlassen.
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