Mittlerweile sind die Biokraftstoffe der ersten Generation, also Pflanzenöl, Biodiesel (PME) und Bioethanol, sehr gut bekannt. Insbesondere Biodiesel ist fest auf dem deutschen Markt etabliert, da für diesen alternativen Kraftstoff bis zum 31. Juli 2006 keine Mineralölsteuer erhoben wurde. Außerdem ist eine Beimischung von 5 Prozent Biodiesel zu fossilem Diesel vorgeschrieben. Bei Benzin sind 5 Prozent Bioethanol per Norm erlaubt. Bei den E10-Kraftstoffen erfolgt sogar eine zehnprozentige Beimischung von Bioethanol zum üblichen Benzin. Bei letzteren Kraftstoffen sowie beim reinen Biodieselbetrieb muss der Fahrzeughalter vorab prüfen, ob der jeweilige Motor für die Verwendung des jeweiligen Biokraftstoffs ausgelegt ist. Auch für den Betrieb mit reinem Pflanzenöl müssen die Motoren umgerüstet werden.
Bioethanol ist in Deutschland besonders in Form von ETBE (Ethyl-tertiär-butylether) verbreitet. Dabei handelt es sich um ein Benzinadditiv zur Förderung der Klopffestigkeit. Der reine oder gemischte Bioethanolbetrieb ist im Ausland, beispielsweise in Brasilien, weiter verbreitet als im Inland. Die Motortechnik hierzu, die so genannte Flex Fuel Technik, und die dazu gehörigen Flex Fuel Fahrzeuge (FFV) sind in Deutschland kaum vorzufinden.
Einzelne Automobilbauer setzen in Zukunft auf synthetische Kraftstoffe, so genannte BTL-Kraftstoffe (Biomass To Liquid). Die Herstellung von synthetischen Kraftstoffen befindet sich derzeit aber noch in der Entwicklungsphase.
Um Biomasse energetisch nutzen zu können, muss diese umgewandelt werden. Es gibt verschiedene Konversionstechniken.
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