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Speichersicherheit und Haftung

Die Sicherheit eines Speichers wird von Experten aus zwei Perspektiven betrachtet: Der so genannten Betriebsphase, in der das CO2 in den Untergrund verbracht wird (CO2-Injektion) und der Langzeitsicherheit, das heißt nach Verschluss eines Speichers.

In der Betriebsphase sind vor allem die technische Handhabung und die einzelnen Betriebsvorgänge für die Sicherheitsbeurteilung von Bedeutung. Hier kann auf jahrelange Erfahrungen aus der Erdöl- und Erdgasförderung sowie auf den Betrieb von Erdgasspeichern zurückgegriffen werden.

Bei der Langzeitsicherheit spielen die geologischen Bedingungen des Untergrunds eine herausragende Rolle. Zur Beurteilung einer Langzeitsicherheit des Speichers ist von einem Zeithorizont von mindestens 10.000 Jahren auszugehen.

Die am 05.06.2009 im Amtsblatt der EU veröffentlichte CCS-Richtlinie sieht vor, dass die Betreiber wenigstens 20 Jahre nach Füllung des Speichers für dessen Sicherheit verantwortlich sein sollen. Danach können die Betreiber die Verantwortung auf den Staat übertragen - vorausgesetzt der Nachweis der Langzeitsicherheit ist nach dem Stand der Technik und Wissenschaft gegeben. Dafür müssten die Betreiber auch eine so genannte Deckungsvorsorge leisten.

 

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