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Gaslagerstätten

In Sachsen-Anhalt erproben Vattenfall und Gaz de France Suez E&P Deutschland GmbH derzeit die Injektion von Kohlendioxid in einen abgeschlossenen Teil der Altmark-Erdgasfelder. Untersucht werden einerseits die Möglichkeiten, CO2 als Förderhilfsmittel für das Erdgas („Enhanced Gas Recovery“, EGR) einzusetzen, andererseits die Bedingungen einer Langzeitspeicherung des CO2. Das Gas wird mit Tankwagen aus dem Oxyfuel-CCS-Kraftwerk Schwarze Pumpe geliefert.
 
In Algerien presst seit 2004 ein Joint Venture aus BP, Sontrach und Statoil Hydro jährlich etwa eine Million Tonnen CO2 zur Erdgasförderung ins Gasfeld In Salah.
 
Mit 20 Milliarden Kubikmeter Kapazität verteilt auf 46 unterirdische Speicher steht Deutschland bei der unterirdischen Speicherung von Erdgas in Europa an der Spitze; Erfahrung mit Gasspeichern ist also seit Jahrzehnten vorhanden.
 
Gaslagerstätten gelten in sofern als aussichtsreiche Option für die Kohlendioxid-Speicherung, als das Erdgas, das aus organischem Material entstanden ist, Millionen von Jahren lang unter undurchlässigen Gesteinsschichten abgeschlossen lag. Kritische Stellen sind frühere Bohrlöcher, die gesondert abgedichtet werden müssen.

 

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