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Transport

CO2-Verdichter pressen das abgetrennte Kohlendioxid mit hohem Druck für den Transport zusammen. Foto: Siemens-Pressebild

CO2-Verdichter pressen das abgetrennte Kohlendioxid mit hohem Druck für den Transport zusammen.
Foto: Siemens-Pressebild

Schritt zwei der CCS-Prozesskette: Das im Kraftwerk abgeschiedene Kohlenstoffdioxid muss an den Ort seiner Speicherung gebracht werden. Dieser Teil wartet mit weitaus weniger Entwicklungsbedarf auf als die Abscheidung selbst, denn der Transport von flüssigen oder gasförmigen Stoffen über Tausende von Kilometern ist seit Ende des 19. Jahrhunderts gängige Praxis. Durch Rohrleitungen, Pipelines, fließen beispielsweise Erdöl von der Förderstätte bis zur Raffinerie und Erdgas von Sibirien nach Westeuropa. In den USA gibt es seit den 1970-er Jahren auch CO2-Pipelines.
 
Mit Bahnwaggons oder Lastwagen wird CO2 ohnehin über Schiene und Straße gefahren. Die Verschiffung per Tanker, erprobt für den Transport von Erdgas, wäre eine weitere Option.
  
Der Anteil des Transports an den Kosten der gesamten CCS-Kette liegt bei etwa 10 Prozent. 

 

Pipelines

Etwa 350.000 Kilometer Röhrennetz durchziehen Deutschland allein zum Transport von Erdgas. Pipelines können als einziges System eine kontinuierliche Beförderung großer Gasmengen bewältigen.

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Schiff, Güterzug, Tanklastwagen

Lastwagen, Züge oder Tankschiffe als Transportmittel haben gegenüber Pipelines den Vorteil, flexibel und schnell einsetzbar zu sein.

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