Viele Maßnahmen zur Energieeinsparung oder zur Anwendung erneuerbarer Energie werden vom Land NRW, dem Bund oder den Energieversorgern gefördert. Auf diesen Seiten informieren wir Sie über wichtige aktuelle Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. Unser Newsletter informiert ebenfalls zum Thema.
Mit zwei neuen Programmen fördert die KfW ab 01.Juni den Ausbau der Verteilnetze, die Installation intelligenter Informations-, Kommunikations- und Netzsteuerungstechnologien (Smart Grids), Investitionen in die Kommunikationsinfrastruktur und in Energiemanagementsysteme (Smart Metering) und den Neu- und Ausbau von dezentralen Energiespeichern für die Speicherung von Energie aus Strom.
Seit Anfang 2012 fördert das Land NRW energiesparende Maßnahmen in bestehenden vollstationären Dauerpflegeeinrichtungen. Besonders attraktiv ist das Programm durch die lange Zinsbindungszeit von 15 oder 20 Jahren bei einem festgeschriebenen Zinssatz von 0,5 % zzgl. laufenden jährlichen Verwaltungskosten von 0,5 %. Die resultierenden Kosten sind dadurch günstiger und langfristiger festgeschrieben als bei der KfW.
Ab dem 1. April 2012 werden über die Klimaschutzinitiative des BMU wieder KWK-Anlagen bis 20 kWel gefördert. Die Förderung erfolgt leistungsgestaffelt. Gefördert werden nur Anlagen, welche in einer Liste für förderfähige Anlagen bei der BAFA aufgeführt sind. Weitere Förderbedingungen gelten.
Das NRW-Programm „zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung“ wurde aktualisiert. Weiterhin gefördert werden die „Investitionen sowie deren Vorbereitung und Begleitung in Infrastrukturmaßnahmen zur dezentralen Versorgung mit erneuerbaren Energien (Nahwärme- oder Biogasleitungen) in ländlichen Bereichen mit weniger als 10.000 Einwohnern. Anlagen zur Energieerzeugung werden nicht gefördert.
Die neue Ausgabe unseres Magazins ist erschienen. Titel: "Neues Bauen für die Energiewende". Das Abo ist kostenlos, das PDF steht für den Download bereit.
Seit dem 1. April gibt es in den KfW-Programmen „Energieeffizient Bauen“ und „Energieeffizient Sanieren“ nun auch die Förderung von Baudenkmalen und sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz. Dabei werden nur die von einem qualifizierte „Energieberater für Baudenkmale“ bestätigten möglichen Sanierungsmaßnahmen gefordert bzw. gefördert.
Der Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ geht in die vierte Runde. Bis zum 25. Mai 2012 suchen das Bundesumweltministerium (BMU) und die „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden wieder Kommunen und Regionen, die vorbildliche Klimaschutzprojekte umgesetzt haben.
Mittelständische Unternehmen erhalten wieder Zuschüsse für die Durchführung von Energieeffizienzberatungen. Dabei bleiben die Fördersätze und Vertriebswege unverändert. Neu ist der Name „Energieberatung Mittelstand“. Weiterhin müssen zukünftig die jährlichen Energiekosten 5.000 Euro übersteigen. Anträge können wieder ab dem 16. März 2012 gestellt werden.
Die Bereitschaft der nordrhein-westfälischen Energieversorgungsunternehmen, mit eigenen Förderprogrammen die Nutzung erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz zu steigern, ist weiterhin hoch. Die jährliche Umfrage der EnergieAgentur.NRW zu den Förderprogrammen der 151 regionalen Energieversorgern in Nordrhein-Westfalen ergab: Mehr als die Hälfte der Unternehmen (rund 57 Prozent) bietet Förderungen an.
Die KfW hat die Programm-Familie „Energetische Stadtsanierung“ um das Programm „Energieeffiziente Quartiersversorgung“ erweitert. Gefördert werden u.a. KWK-Anlagen und die Nutzung industrieller Abwärme einschl. der Errichtung dezentraler Wärmespeicher, Wärmenetze auf Basis von KWK oder industrieller Abwärme, Techniken zur Steigerung der Energieeffizienz bei der Wasserver- und Abwasserentsorgung im Quartier.
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