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News vom 23.03.2011

Eine „saubere Sache“: energiebewusst waschen

23. März 2011, Wuppertal (EnergieAgentur.NRW)

Wäschetrommel, Quelle: Thomas Gebhardt, Panthermedia

Ist am liebsten richtig voll: die
Wäschetrommel. © Thomas
Gebhardt, Panthermedia

Bei Waschmaschinen wird der größte Teil der Energie für das Erhitzen des Wassers verwendet. Daher lohnt es sich, die Waschtemperatur möglichst niedrig zu wählen: So reduziert das Waschen bei 30 statt bei 60 Grad den Stromverbrauch um bis zu 70 Prozent. Und dank innovativer Technik und moderner Waschmittel wird die Wäsche auch bei niedrigen Temperaturen sauber.

Der Kochwaschgang ist heutzutage weitgehend verzichtbar: Leicht verschmutzte sowie farbige und synthetische Textilien werden schon bei 30 oder 40 Grad sauber, bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt sich eine 60-Grad-Wäsche, und hartnäckigen Flecken geht es mit Fleckenmitteln wirkungsvoller an den Kragen als mit hohen Waschtemperaturen. Und: Verbraucher können nicht nur auf das „Kochen“, sondern auch auf den Vorwaschgang verzichten; die Wäsche wird in den meisten Fällen auch ohne Vorwaschen tadellos sauber.

30 statt 60 Grad: ein Drittel der Kosten

Wird konsequent nur die Waschtemperatur gewählt, die wirklich erforderlich ist, lassen sich die Stromkosten der Waschmaschine erheblich reduzieren: So spart derjenige, der die Wäsche nicht bei 60, sondern bei nur bei 40 Grad wäscht, ungefähr die Hälfte Energie und Geld; für das Waschen bei 30 Grad benötigt die Maschine sogar nur noch etwa ein Drittel des Stroms im Vergleich zum Waschgang bei 60 Grad.

„Keine halben Sachen“

Falls die Waschmaschine mit einem Energiesparprogramm ausgestattet ist, lohnt sich auch das Nutzen dieser Programmvariante: Energiesparprogramme verlängern aufgrund der längeren Einwirkzeiten zwar den Waschgang, doch senken sie im Gegenzug die Waschtemperatur – und dadurch auch den Stromverbrauch. Außerdem lassen sich beim Waschen Stromverbrauch und Stromkosten senken, wenn die Trommel voll beladen wird; es reicht völlig aus, wenn über der Wäsche eine Handbreit Platz bleibt. Denn die Programmfunktion „1/2" reduziert bei halber Beladung zwar den Wasser- und den Stromverbrauch, nicht aber um die Hälfte.

Stromeffiziente Neugeräte

Das größte Sparpotenzial bieten moderne, energieeffiziente Waschmaschinen: Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) verbraucht heute ein stromeffizientes Neugerät im Vergleich zu einer Maschine aus dem Jahr 1998 knapp 40 % weniger Strom und gut 50 % weniger Wasser. Ein Neukauf rechnet sich also nicht nur für die Haushaltskasse, sondern schont auch Ressourcen und Umwelt. Als Einkaufshilfe kann dabei die Gerätedatenbank des Niedrig-Energie-Instituts (NEI) unter www.spargeraete.de dienen: Sie weist aktuell die sparsamsten Front- und Toplader unterschiedlicher Trommelgröße (5 bis 7 kg) mit und ohne Warmwasseranschluss aus.

 

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