News vom 06.02.2012
26. Januar 2012, Berlin (Stiftung Warentest)

Nicht jeder Ökostromtarif nützt der
Umwelt. © Detlef Schneider,
Panthermedia
Bei einem Test von 19 Ökostromtarifen hat die Stiftung Warentest ermittelt, dass Ökostrom häufig sogar günstiger ist als normaler Strom. Doch nur zwei von drei Angeboten haben auch einen Nutzen für die Umwelt. Ein solcher Nutzen entsteht erst, wenn der Ökostromtarif konventionellen Strom vom Markt verdrängt, wenn der Anbieter also den Ausbau erneuerbarer Energien voranbringt.
Wer einen Ökostromtarif wählt, der möchte seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten und die Energiewende vorantreiben. Doch nur 13 der 19 Ökostromtarife sorgen dafür, dass die Anbieter zum Beispiel in neue Wind- oder Wasserkraftanlagen investieren. “Sehr stark“ ökologisch engagiert und zusätzlich mit „guten“ Vertragsbedingungen sind laut Stiftung Warentest die Tarife der unabhängigen Ökostromanbieter EWS Schönau (Tarif Sonnencent 0,5), Lichtblick (Lichtblick-Strom) und Naturstrom (naturstrom). Greenpeace Energy (Privatkundentarif) ist ebenfalls „stark engagiert“, die Tarifbedingungen sind „befriedigend“. Nur bei diesen vier unabhängigen Ökostromanbietern geht das Geld nicht an ein Unternehmen, das auch Atom- und Kohlestrom verkauft.
Dennoch gibt es auch bei konventionellen Energieversorgern Tarife, die ein „sehr starkes“ oder „starkes“ ökologisches Engagement des Anbieters erkennen lassen, sieben engagieren sich hingegen nur „schwach“.
Ökotarif mit Gütesiegel im Schnitt billiger als Grundversorgung
Wer noch nie seinen Stromtarif gewechselt hat, steckt in der Grundversorgung, dem meist teuersten Tarif. Im Januar 2012 zahlt eine Familie mit 4.000 Kilowattstunden Verbrauch im Grundversorgungstarif des örtlichen Stromanbieters im Schnitt 1.046 Euro – für einen Ökotarif mit Gütesiegel dagegen nur 1.010 Euro.
Der ausführliche Test Ökostromtarife ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift „test“ zu finden und online veröffentlicht unter www.test.de/strom.
Online Tools | Publikationen | Newsletter
© 2013 EnergieAgentur.NRW
Mit dem Stromcheck der EnergieAgentur.NRW analysieren Sie den Stromverbrauch im eigenen Haushalt.
Aktuelle und umfassende Informationen der EnergieAgentur.NRW zum Thema Gebäudemodernisierung.
Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW zeichnet vorbildliche Gebäude mit der Plakette "Energiesparer NRW" aus
Nutzung der Social-Media-Dienste
Wir freuen uns, wenn die Nutzer unserer Website Inhalte auf Twitter, Facebook und Google+ empfehlen. Zu diesem Zweck werden von den Anbietern dieser Plattformen entsprechende Buttons zur Verfügung gestellt.
Durch die Einbindung dieser Buttons werden bereits beim Aufruf einer Seite Daten an Twitter, Facebook und Google+ übertragen, ohne dass Besucher der Seite dem ausdrücklich zugestimmt haben. Neben der Webadresse der besuchten Seite wird auch eine Kennung übertragen, die eine direkte Verknüpfung zwischen dem Besucher der Website und dessen Profil, zum Beispiel auf Facebook, ermöglicht. Ob darüber hinaus weitere Daten übermittelt werden, teilen die genannten Social-Media-Dienste nicht mit.
Um die ungewollte Weitergabe von Benutzerdaten an Twitter, Facebook und Google+ zu verhindern, sind daher die Social-Media-Dienste auf den Websites der EnergieAgentur.NRW standardmäßig deaktiviert. Es werden also keine Daten an Dritte übermittelt, ohne dass Sie dem zugestimmt haben. Erst wenn Sie die Social-Media-Dienste aktiviert und damit Ihre Zustimmung zur Kommunikation mit Facebook, Google+ und Twitter erklärt haben, werden die Buttons auf unserer Website aktiv und stellen die Verbindung mit den Diensten her.
Anschließend können Sie Artikel-Empfehlungen über Twitter, Facebook und Google+ verschicken.
Die Social-Media-Dienste lassen sich auf dieser Seite dauerhaft aktivieren und deaktivieren.