Sichtbar ist der starke Anstieg des Strompreises und die Differenz des Strompreises zu den Preisen für Gas und Heizöl.Außerdem wird deutlich, dass der Gaspreis mit zeitlicher Verzögerung von einem halben Jahr der Entwicklung des Heizölpreises folgt.
Seit Ende der 90er Jahre ist ein Anstieg des Rohölweltmarktpreises zu verzeichnen, der allgemein auf die knapper werdenden Ressourcen und der daraus folgenden Sensibilisierung des Ölmarktes zurückgeführt wird.
Der Preis ist angegeben in Cent pro kWh und galt bis 1991 bei Lieferung von 5000 Litern, seitdem bei 3000 Litern. Das geringere Liefervolumen ist eine Folge des abnehmenden Heizölbedarfs.
Da die Gaspreise immer mit zeitlicher Verzögerung von einem halben Jahr dem Ölpreis folgen, sind die Gründe für die Unterschiede in den Schwankungen des Ölmarktes zu finden.
Die Holzpelletpreise sind angegeben in Cent pro kWh und gelten bei einer Lieferung von fünf Tonnen im Umkreis von fünfzig Kilometer. Noch vor 2002 war die Relevanz von Holzpellets so gering, dass eine bundesweite Datenerhebung nicht stattgefunden hat.
Entwicklung des Strompreises seit 1970 für Haushalte (Tarifverträge) und Sonderabnehmer.Während der Strompreis für Haushalte seit 1970 stetig anstieg, nimmt er für Sonderabnehmer seit Ende der 80er Jahre ab.
Die Einspeisevergütung wird gezahlt für den aus regenerativen Energien erzeugten und in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeisten Strom. Sie soll dazu beitragen, die regenerativen Energien langfristig wirtschaftlich konkurrenzfähig zu machen.
Im Jahr 2003 ist die EU-Richtlinie für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten in Kraft getreten. Ziel ist es somit, Luftverschmutzung teuer zu machen und damit Investitionen in CO2 -sparende Technologien anzuregen.
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