Ein wesentlicher Faktor des Energieverbrauchs ist durch technische Maßnahmen nicht zu beeinflussen: das Nutzerverhalten, also der bewusste Umgang mit der Energie im täglichen Handeln. Wenn es gelingt, die Gemeindemitglieder (von der Jugend bis zum Kochclub, vom Kirchenchor bis zur Seniorengruppe) dafür zu sensibilisieren, sind erhebliche Einsparungen möglich – ohne oder mit nur geringen Investitionen und ohne Komfortverzicht.
Im Folgenden finden Sie aktuelle Inhalte, die das Handbuch im Kapitel 2 "Das Verhalten ändern" ergänzen.

Mobilität ist grundlegend für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Sie hat aber ihren Preis: Knapp 20 % der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland gehen auf den Verkehr zurück. Die Aktion „Autofasten“ möchte anregen, über die eigene Nutzung des Autos nachzudenken und vielleicht etwas zu ändern. Alternativen gibt es: Von der besseren Organisation der notwendigen Fahrten bis zum bewussten energiesparenden Fahrstil reicht die Palette.
08.12.2011 | Energiespar-Tipp
Kirchliche Klimaschutz-Kampagnen

Warum sich immer alleine mühen? Besser ist es, sich mit anderen zusammen zu tun! Wie wäre ein Informationsabend gemeinsam veranstaltet von den Pfadfindern und dem Bauausschuss der Kirchengemeinde zum Thema „Klimaschutz in unserer Kirchengemeinde“? Andere neue Aktionen kirchlicher Institutionen sind z.B. die Kampagne der kfd und die Jugend-Klimakampagne "Mission: Klima retten! powered by heaven" der Evangelischen Jugend in Westfalen.
28.03.2011 | Fortbildung

„Energieprojekte in Kindergärten machen Spaß und sparen Energie“ - so die Erfahrung vieler Einrichtungen. Oberstes Gebot ist aber, dass das Thema „Energie“ kindgerecht und altersgemäß aufbereitet und vermittelt wird. Daher hat die EA.NRW ein Seminar entwickeln lassen, dass auch vor Ort – z.B. für die KiTas eines Kirchenkreises – gegen eine geringe Kostenerstattung durchgeführt werden kann.
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