In Deutschland gibt es mehr als 28.000 katholische und evangelische Kirchengemeinden. Sie alle besitzen Gebäude – meist Kirche, Pfarrhaus, Gemeindezentrum und Kindergarten –, die Energie verbrauchen. Viele Gemeinden wollen ihren Energieverbrauch reduzieren. Doch wo anfangen? Der Einstieg ist einfach: Schauen Sie genau hin und finden Sie heraus, wo in Ihrer Gemeinde wie viel Energie verbraucht wird. Damit ist der erste Schritt getan, der die Sache ins Rollen bringt …
Im Folgenden finden Sie aktuelle Inhalte, die das Handbuch im Kapitel 1 "Die Situation in der Gemeinde" ergänzen.
02.05.2012 | Literaturhinweis
Literaturhinweis: Klimaschutz beim Gemeindefest

Vom Gemeindefest bis zum Katholikentag – mit jeder Veranstaltung ist ein CO2-Ausstoß verbunden. Doch man kann Einfluss nehmen! Die Leitfäden der Ev. Kirche von Westfalen und Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) zeigen Möglichkeiten auf, in den Bereichen Mobilität, Verpflegung, Abfall, Werbung/Druck, Energie und Wasserverbrauch aktiv die Umweltbilanz zu verbessern.
08.12.2011 | Literaturhinweis
Literaturhinweis: Ökofaire Beschaffung und Klimabericht der EKD

Auf zwei neue Berichte wollen wir hinweisen: Die Studie „Ökofaire Beschaffungspraxis in Kirche und Diakonie“ - vorgelegt vom EED und „Brot für die Welt“ zeigt den Stand und die Möglichkeiten im Bereich der Beschaffung auf. Eine sehr interessante Lektüre! Ebenfalls interessant ist der Klimabericht der EKD, der nach drei Jahren seit dem Beschluss der EKD zum Klimaschutz eine Zwischenbilanz zieht. Beide Berichte stehen zum Download bereit.
Kirchliche Klimaschutz-Kampagnen

Warum sich immer alleine mühen? Besser ist es, sich mit anderen zusammen zu tun! Wie wäre ein Informationsabend gemeinsam veranstaltet von den Pfadfindern und dem Bauausschuss der Kirchengemeinde zum Thema „Klimaschutz in unserer Kirchengemeinde“? Andere neue Aktionen kirchlicher Institutionen sind z.B. die Kampagne der kfd und die Jugend-Klimakampagne "Mission: Klima retten! powered by heaven" der Evangelischen Jugend in Westfalen.
27.09.2011 | Veranstaltungsdokumentation
7. Energiefachtagung für Kirchengemeinden

01.07.2011 | Andere Institutionen
Die Klima Kollekte

Die Kirchen unternehmen große Anstrengungen zum Klimaschutz. Trotzdem – vollständig ohne Auswirkung auf das Klima kann das Gemeindeleben nie sein. Daher ist es nur konsequent auch für den verbleibenden Rest Möglichkeiten zu suchen, die Auswirkungen soweit möglich zu reduzieren. Die Antwort hierauf heißt „Kompensieren“. Mit der Klima-Kollekte bietet nun der erste kirchliche Anbieter Kompensationsprojekte an.
01.07.2011 | Andere Institutionen
Der Schöpfung verpflichtet

Die Kirchen stellen sich der Verantwortung zum Klimaschutz. Die Klimaschutzkonzepte der Bistümer und Landeskirchen bringen das ebenso zum Ausdruck wie die vielen Synodenbeschlüsse oder Arbeitshilfen. Die neue Schrift „Der Schöpfung verpflichtet“ der Bischofskonferenz definiert Standpunkte und gibt Argumentationshilfen. Sehr hilfreich ist, dass sie vorbehaltlos Ansatzpunkte benennt und auch sich selbst – die Amtskirche – nicht auslässt.
26.05.2011 | Energiespar-Tipp
Verbrauchsberechnung bei Heizöl oder Holzpellets

Wer Energiekosten einsparen will, muss zunächst wissen, was verbraucht worden ist. Nur so kann man beurteilen, ob das nun viel oder wenig ist. Schwierig wird es allerdings, wenn mit Heizöl oder Holzpellets geheizt wird, denn deren Rechnungen geben nur an, was nachgefüllt oder nachgetankt wurde - nicht den tatsächlichen Verbrauch. Gewusst wie, kann man aber trotzdem zu einer sinnvollen Abschätzung kommen.
16.05.2011 | Energiespar-Tipp
Informationen bündeln – Strukturen schaffen

Wissen muß organisiert sein: Informationswege zu schaffen bedeutet oft bares Geld für eine Kirchengemeinde. Von neuen Förderprogrammen, wichtigen Literaturhinweisen bis hin zur Entscheidung bei Baumaßnahmen. Die Informationswege müssen funktionieren, damit die richtigen Entscheidungen getroffen werden können. Wir geben Tipps, wie Gemeinden hier ansetzen können.
07.03.2011 | Internethinweis
DWD stellt Witterungsfaktoren bereit

Das Wetter hat wesentlichen Einfluss auf die Höhe des Wärmebedarfs. Daher können die Werte der jährlichen Verbrauchsabrechnungen nur bedingt miteinander verglichen werden. Soll die langfristige Entwicklung des Energiebedarfs untersucht werden, so ist eine Witterungsbereinigung unerlässlich. Diese erfolgt mithilfe von Klimafaktoren, die der Deutschen Wetterdienst postleitzahlenscharf zur Verfügung stellt.
01.02.2011 | Andere Institutionen
Literaturhinweis: „Kimawandel – Lebenswandel“

Lesenswert ist das neue Arbeitsheft der Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) zur Kampagne „Klimawandel – Lebenswandel“. In Kurzbeschreibungen werden verschiedene Möglichkeiten, wie eine Kirchengemeinde aktiv werden kann, vorgestellt. Die Bandbreite geht von Kinder- und Jugendprojekten über technische Ansatzpunkte bis hin zum gelebten Klimaschutz im Gemeindeleben. Auch ein Besuch auf den Internetseiten der Kampagne lohnt sich!
24.01.2011 | Andere Institutionen
Bistum Hildesheim startet Klimaschutzinitiative

Ziel ist eine CO2-Einsparung von mind. 20% bis 2020. In einer ersten Runde sollen 100 kirchliche Gebäude in ein Energiemanagement aufgenommen werden. Außerdem wird eine Grobbewertung des baulichen Zustandes durchgeführt und darauf aufbauend werden gezielt sanierungsbedürftige Gebäude modernisiert. Start war am 12. Februar mit einem Workshop für die Klimaschutzbeauftragten der Pfarrgemeinden.
07.01.2011 | Literaturhinweis
Aktualisierung zum Download

Der Leitfaden „Energiesparen in Kirchengemeinden“ wurde aktualisiert. Wer den Leitfaden schon besitzt, kann die neuen Seiten, insgesamt 23 Blätter, hier kostenlos herunterladen. Bei jeder Neubestellung werden die Ergänzungsblätter automatisch mitgeliefert.
07.06.2010 | Literaturhinweis
Leitfaden zum ökofairen Einkauf

Ökologische, sozial fair hergestellte Produkte bei der kirchlichen Arbeit zu verwenden, ist möglich und auch bezahlbar. Das zeigt der Leitfaden „Effizient wirtschaften, aber kein Sparen an der falschen Stelle!“, der Ev. Kirche im Rheinland. Er beschäftigt sich mit nachhaltigem Beschaffungswesen und gibt praktische Vorschläge für den Alltag, zum Beispiel für den Einkauf von Glühbirnen, einer Spülmaschine oder einem Dienstwagen.
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