Seit Anfang 2012 fördert das Land NRW energiesparende Maßnahmen in bestehenden vollstationären Dauerpflegeeinrichtungen. Besonders attraktiv ist das Programm durch die lange Zinsbindungszeit von 15 oder 20 Jahren bei einem festgeschriebenen Zinssatz von 0,5 % zzgl. laufenden jährlichen Verwaltungskosten von 0,5 %. Die resultierenden Kosten sind dadurch günstiger und langfristiger festgeschrieben als bei der KfW.
Der Windenergie kommt bei der Energiewende eine bedeutende Rolle zu. Ihr Anteil an der Stromversorgung soll bis 2020 auf rund 15% ausgebaut werden. Neben dem Repowering hat die Suche nach neuen Vorranggebieten und Konzentrationszonen längst begonnen. Hier wird die vom Land beauftragte Potenzialstudie Windenergie eine Hilfestellung geben. Bei der Veranstaltung am 3.Juli in Wuppertal stehen Planungsfragen, Repowering und der Informationsaustausch im Fokus.
Minister Remmel informierte sich anlässlich der 20. Etappe der Klimaschutztour gemeinsam mit einer Delegation der EnergieAgentur.NRW über das Projekt "InnovationCity". Im Süden der Stadt Bottrop entsteht auf einer Fläche von 2.500 Hektar das Modell für die energetische Modernisierung des gesamten Ruhrgebiets. Ziel ist es, den Energiebedarf der InnovationCity mit seinen 69.000 Einwohnern mit Hilfe von Klimaschutz- und Energieeffizienzprojekten um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Dazu gehören Projekte für Mobilität, Gebäude und Energieeffizienz in der Industrie.
Mit dem neuen Programm fördert die KfW ab 1.Juni den Ausbau der Verteilnetze, die Installation intelligenter Informations-, Kommunikations- und Netzsteuerungstechnologien (Smart Grids), Investitionen in die Kommunikationsinfrastruktur und in Energiemanagementsysteme (Smart Metering) und den Neu- und Ausbau von dezentralen Energiespeichern für die Speicherung von Energie aus Strom.
Das NRW-Programm „zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung“ wurde aktualisiert. Weiterhin gefördert werden die „Investitionen sowie deren Vorbereitung und Begleitung in Infrastrukturmaßnahmen zur dezentralen Versorgung mit erneuerbaren Energien (Nahwärme- oder Biogasleitungen) in ländlichen Bereichen mit weniger als 10.000 Einwohnern. Anlagen zur Energieerzeugung werden nicht gefördert.
Wie können öffentliche Fahrradverleihsysteme ein wichtiger Bestandteil der Mobilitätskonzepte in Kommunen sein? Wie sollten die Verleihsysteme mit dem öffentlichen Nahverkehr verzahnt werden? Das sind nur zwei der Fragen, die im Modellversuch „Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme“ des Bundesverkehrsministeriums untersucht wurden. In einer Broschüre werden nun die Zwischenergebnisse vorgestellt.
Der Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ geht in die vierte Runde. Bis zum 25. Mai 2012 suchen das Bundesumweltministerium (BMU) und die „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden wieder Kommunen und Regionen, die vorbildliche Klimaschutzprojekte umgesetzt haben.
Seit dem 1. April gibt es in den KfW-Programmen „Energieeffizient Bauen“ und „Energieeffizient Sanieren“ nun auch die Förderung von Baudenkmalen und sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz. Dabei werden nur die von einem qualifizierte „Energieberater für Baudenkmale“ bestätigten möglichen Sanierungsmaßnahmen gefordert bzw. gefördert.
Die Fördergemeinschaft Gutes Licht dokumentiert in der Reihe „licht.wissen“ des Stand in der Beleuchtungstechnik. Mehrere Hefte widmen sich dem kommunalen Bereich, z.B. der Straßenbeleuchtung, Verwaltungsgebäude, Sportstätten, Gesundheitswesen, Museen und Stadtmarketing. Aktualisiert wurde soeben die Broschüre zur Beleuchtung in Schulen: „licht.wissen 02 – Besser lernen mit gutem Licht“.
Eine neue Publikationsreihe der "Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz" widmet sich je Ausgabe einem Schwerpunkt der kommunalen Klimaschutzarbeit. Bereits erschienen sind die Ausgaben zu den Themen Denkmalschutz, Abfallwirtschaft , Abwasserbehandlung sowie Unternehmen. In jeder Ausgabe wird das Thema mit kommunalen Beispielen und Ansätzen diskutiert bzw. vorgestellt. Wenn die gedruckten Ausgaben vergriffen sind, werden sie zum herunterladen im Internet bereitgestellt.
Die energetische Gebäudesanierung sei ein wichtiger Pfeiler der beschleunigten Energiewende, mahnte Staatssekretär Udo Paschedag vom NRW-Klimaschutzministerium zur Eröffnung der Fachtagung „Gebäudeeffizienz macht Klimaschutz“ der EnergieAgentur.NRW. In der historischen Stadthalle Wuppertal informierten Experten vor 200 Gästen aus der ganzen Republik über alle Facetten der energetischen Gebäudesanierung, unter anderem über ordnungsrechtliche Vorgaben, sinnvolle Sanierungsstrategien und eine baumangelfreie Sanierungsausführung.
Die KfW hat die Programm-Familie „Energetische Stadtsanierung“ um das Programm „Energieeffiziente Quartiersversorgung“ erweitert. Gefördert werden u.a. KWK-Anlagen und die Nutzung industrieller Abwärme einschl. der Errichtung dezentraler Wärmespeicher, Wärmenetze auf Basis von KWK oder industrieller Abwärme, Techniken zur Steigerung der Energieeffizienz bei der Wasserver- und Abwasserentsorgung im Quartier.
Eine erste Bilanz der Informations- und Beratungsplattform „EnergieDialog.NRW“ - angesiedelt bei der EnergieAgentur.NRW - präsentierte heute NRW-Klimaschutzminister Remmel. Die Zahlen zeigen: Die Nachfrage von potentiellen Investoren ist groß, unter ihnen viele Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger. Außerdem genießt die Windenergie heute in der Bevölkerung eine ganz andere Wahrnehmung und Akzeptanz hat als noch vor einigen Jahren. "Die geringe Zahl der Konflikt schlichtenden Mediationsverfahren zeigt, dass die Windenergie mit der beschleunigten Energiewende einen veränderten Stellenwert in der Gesellschaft erfährt. Das Beratungs- und Vermittlungsangebot ist erfolgreich,“ so der Minister.
Das Klinikum Lüdenscheid hat seine jährlichen CO2-Emissionen innerhalb der letzten fünf Jahre um 25,4 Prozent reduziert. In Zahlen sind das gegenüber 2006 jährliche Verminderungen von 3.286 t CO2 bzw. 4.850 MWh Erdgas und 3.600 MWh Strom. Die Kosten verringerten sich um rund 930.000 Euro. Die EnergieAgentur.NRW stellt den Einsparerfolg des Klinikums als Projekt des Monats Januar vor.
Der Weg zu eigenen, privaten Kleinwindanlagen ist kürzer geworden. Durch die Novellierung der Landesbauordnung in NRW vom 21. Dezember 2011 werden Kleinwindenergieanlagen bis 10 Meter Höhe von der Genehmigungspflicht ausgenommen. Die Ausnahme von der Regel bilden allerdings Anlagen in reinen, allgemeinen und besonderen Wohngebieten sowie in Mischgebieten. Trotz der Genehmigungsfreistellung müssen Betreiber einer Kleinwindanlage alle relevanten baurechtlichen Vorschriften beachten. Das gilt beispielsweise für die Anforderungen an Standsicherheit, Schallschutz, Abstandsflächen, Gebäudestatik sowie Denkmalschutz.
Die KfW ist eine DER Adressen wenn es um Förderprogramme geht. Im Energie- und Klimaschutzbereich werden zahlreiche Programme angeboten. Schwieriger ist es daher den Überblick über alle Änderungen in den einzelnen Programmen zu behalten. Hilfreich sind da die Newsletter, die die KfW im Beraterforum bereitstellt. Nach dem Einloggen in das Forum kann man sich für die Newsletter „Kommunen“ und „Berater“ eintragen. Man bekommt dann jede Programmänderung und Interpretationshilfe mitgeteilt.
Der Leitfaden unterstützt die energetische Stadterneuerung durch Handlungsempfehlungen, organisatorische Hinweise zum Arbeitsprozess, Bewertungs- und Entscheidungshilfen und durch konkrete Beispiele. Zusammenhänge zwischen der Stadtentwicklung und Prozessen der energetischen Gebäudesanierung, der Qualifizierung der kommunalen Energieversorgungsinfrastruktur zur Effizienzsteigerung sowie der Integration erneuerbarer Energieträger werden aufgezeigt.
Das „Windenergie-Handbuch“ bekommt eine eigene Internetseite und steht aktualisiert zum Download bereit. Mit der diesjährigen neuen Ausgabe bekommt das Windenergie-Handbuch, das in den letzten Jahren als "Staatliches Umweltamt Herten: Windenergie-Handbuch" und als "Windenergie-Handbuch Kreis Borken" bekannt war, seine eigene Internetplattform.
Die Klassenräume der Gillbachschule in Rommerskirchen werden über ein dezentrales Pumpensystem mit Wärme versorgt. Es ermöglicht eine einfache und trotzdem individuell auf jeden Raum abstimmbare Regelung. Die Belegung der Räume im Schulbetrieb als auch Leerstände an Wochenenden und in Ferienzeiten können so optimal berücksichtigt werden. Erwartet wird eine jährliche CO2-Reduzierung gegenüber einem konventionellen System von 17%.
Die Vorteile der Dachbegrünung aufgrund ihrer klimatischen und feuchtespeichernden Eigenschaften sind vielfältig und für Kommunen im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung bedeutend. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat die Erarbeitung eines Leitfadens gefördert, der für Kommunen kostenfrei beim Deutschen Dachgärtner Verband bezogen werden kann. Vorgestellt werden technischen Voraussetzungen, stadtplanerische Möglichkeiten, kommunale Förderprogramme und umgesetzte Beispiele.
Der Energie-Anzeiger eView visualisiert im Internet den täglichen Energieverbrauch der städtischen Gebäude. Derzeit sind bereits 160 Objekte erfasst. Ziel ist es – neben der Herstellung von Transparenz – Energie- und Wasserverbrauch durch die Mitwirkung des Nutzers weiter zu optimieren und somit zu CO2-Reduzierung und Kosteneinsparung beizutragen. Diese Transparenz ist ein notwendiger Schritt für die Einführung des Mieter-Vermieter-Modells.
Eine Idee wurde jetzt Wirklichkeit: Im Beisein zahlreicher Ehrengäste eröffnete das Lippe-Bad in Lünen nach rund dreijähriger Planungs- und Bauphase als eines der ersten Passivhaus-Bäder Europas seine Pforten. Die neue Halle, in die auch ein ehemaliges Fernheizwerk integriert wurde, soll zukünftig 50 Prozent weniger Energie als ein normaler Neubau verbrauchen.
Neue Broschüre der EnergieAgentur.NRW: Klimaschutz mit Bürgerenergieanlagen Immer mehr Bürger in NRW investieren in erneuerbare Energien-Projekte: Allein 35 neue Windkraftanlagen – darunter auch Bürgerenergieanlagen – wurden während der ersten sechs Monate dieses Jahres in NRW installiert. Um das bürgerschaftliche Engagement für erneuerbare Energien weiter zu fördern und konkrete Hilfestellung zu leisten, hat die EnergieAgentur.NRW jetzt im Auftrag des Klimaschutzministeriums eine Broschüre mit dem Titel „Klimaschutz mit Bürgerenergieanlagen“ herausgegeben.
Seit dem 01. April 2011 fördert die KfW Investitionen von Kommunen und kommunalen Unternehmen in die Modernisierung der Straßenbeleuchtung mit besonders zinsgünstigen Darlehen. In zwei neuen Programmen können neben Investitionen in Straßenbeleuchtung auch die Nachrüstung der Beleuchtung von öffentlichen Freiflächen, Parkplätzen und –häusern finanziert werden.
Die EnergieAgentur.NRW unterstützt ab sofort Kommunen, die dem Konvent der Bürgermeister beitreten wollen. Im Konvent verpflichten sich Kommunen und Regionen, die Energie- und Klimaschutzziele der EU lokal umzusetzen bzw. zu übertreffen. Sie setzen so Akzente für eine nachhaltige kommunale Energieversorgung. Weitere Informationen zum Projekt Come2COM gibt Michael Müller, Tel. 0211-86642286, m.mueller@energieagentur.nrw.de
Seit März 2011 sind wieder Einzelmaßnahmen – z.B. nur Dach- oder nur Außenwanddämmung – förderfähig. Kommunen sind in diesem Programm als Träger von Wohn-, Alten- und Pflegeheimen antragsberechtigt. Wie bisher werden auch Gesamtsanierungen zu KfW-Effizienzhäusern gefördert.
Das NRW-Klimaschutzministerium hat für alle Kommunen und Kreise in NRW die Lizenz zur Nutzung eines CO2-Bilanzierungstools erworben. Unter http://www.co2.nrw.de können Kommunen nun kostenfrei über ein Internet-Tool eine lokale CO2-Bilanz aufstellen. Die EnergieAgentur.NRW bietet in acht regionalen Veranstaltungen, Schulungen für das kommunale Personal in der Nutzung des Tools an. Kommunen können ihre Mitarbeiter ab sofort anmelden.
Das Land NRW fördert die Schaffung, Modernisierung und Instandsetzung von Wohnraum für Studierende. Auch Maßnahmen zur Energieeinsparung sind förderfähig. Antragsberechtigt sind die Träger von studentischen Wohnanlagen als natürliche oder juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts. Die Abwicklung des Programms erfolgt als zinsgünstiges Darlehen. Da die Verbilligung bis zu 3 % p.a. beträgt, ist die Förderung meist sehr attraktiv.
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Viele Energiesparmaßnahmen in Kommunen werden gefördert. Die EnergieAgentur.NRW informiert Sie aktuell zu den Programmen.
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