In Heinsberg steht die bundesweit erste Passivhaus-Kirche. Die rund 1,35 Millionen Euro teure energetische Sanierung der in den 50-er Jahren gebauten Christuskirche hat Vorbildcharakter und wurde mit Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Ab sofort gibt es zum Projekt eine Broschüre der EnergieAgentur.NRW, die die Sanierung beratend begleitet hat. Die Broschüre informiert über die technische Umsetzung – von der Innendämmung bis zur Wärmepumpe.
Diese Art der Energiedienstleistung ist in Deutschland seit rund 20 Jahren bekannt. Zahlreiche erfolgreiche Projektbeispiele existieren vor allem im Bereich öffentlicher Gebäude. Trotzdem ist Einspar-Contracting auch heute deutschlandweit noch die Ausnahme – und nicht die Regel. Die Tagung, die die EnergieAgentur.NRW gemeinsam mit dem Verband Beratener Ingenieure heute, am 14. Mai 2013 in Düsseldorf veranstaltet, setzt hier an.
Beim Wettbewerb „KWK-Modellkommune“ reichten 51 Kommunen insgesamt 48 Projektvorschläge ein, eine Jury hat nun 21 vielversprechende Konzepte ausgewählt .Aachen, Alpen, Bad Laasphe, Bergheim, Bielefeld, Bottrop, Brakel, Düsseldorf, Eschweiler, Geldern, Herten, Hamminkeln, Iserlohn, Krefeld, Much, Münster, Oberhausen, Olfen, Saerbeck und die Gemeinschaftskonzepte von Solingen, Remscheid und Wuppertal sowie Ostbevern und Telgte sind nun aufgefordert, in die Detailplanung zu gehen. Für die Erarbeitung eines Feinkonzeptes wird eine Förderung bis zu 90 Prozent gewährt. Auf dieser Grundlage sollen dann drei ausgesuchte KWK-Spitzenkonzepte mit Modellcharakter gefördert werden. Zudem kann ein Konzept mit einem besonders hohen Innovationscharakter mit dem Sonderpreis „KWK-Innovation“ ausgezeichnet werden.
Die 10. Station der Zukunftenergientour führte Klimaschutzminister Johannes Remmel mit einer Delegation der EnergieAgentur.NRW heute (10. Mai) nach Lichtenau. Bei der nachhaltigen Energieversorgung setzt Lichtenau auf einen Energiemix. Mit 102 Windkraftanlagen ist die Kommune Spitzenreiter in NRW. Über 600 Photovoltaik-Dachanlagen sorgen für eine nachhaltige effiziente regenerative Energie. Lichtenau produziert mehr Strom als es in seinem Stadtgebiet benötigt. Unter dem Titel „Handlungsfeld ‚Wirtschaft und Marketing – Energiestadt Lichtenau’“ wurde ein Energiekonzept erstellt, das die Energieversorgung von Gewerbe und Privathaushalten bis 2020 zu 100 Prozent auf heimische Energiequellen umstellen will.
Peter Knitsch, Staatssekretär im NRW-Klimaschutzministerium zeichnete heute (2. Mai) 56 besonders energieeffiziente Wohngebäude in Rheinberg mit den Plaketten „Energiesparer NRW“ aus. „Gerade in der energetischen Sanierung von Altbauten und in der Nutzung Erneuerbarer Energien liegen große Energiespar- und Klimaschutzpotentiale, die wirtschaftlich erschlossen werden können. Hier sind Einsparungen von bis zu 75 Prozent machbar. Die Auszeichnung als ,Energiesparer NRW‘ ist ein sichtbares Zeichen für den Vorbildcharakter der Immobilien. Und wie man in Rheinberg sieht, finden die positiven Vorbilder reichlich Nachahmerinnen und Nachahmer“, sagte Knitsch. Insgesamt gibt es heute fast 300 Energiesparer-Plaketten in Rheinberg.
Im Rahmen des „1. Tag der Elektromobilität“ in Solingen bietet das Netzwerk hundertprozentig.ERNEUERBAR am 26.4.2013 von 8.30 - 13.00 Uhr eine Veranstaltung an, bei der verschiedene Klimaschutzkonzepte aus dem gesamten bergischen Raum werden vorgestellt werden. Schwerpunkt der Veranstaltung sind die Aspekte Verkehr und (Elektro-)Mobilität in Klimaschutzkonzepten.
Das Projekt "activ fürs Klima – Aachener Schulen und Kitas machen mit " kam jetzt zu einem gelungenen Abschluss: 754 Tonnen CO2 – 2,8 Mio. kWh Energie - sparten die Einrichtungen in 2 Jahren ein. Dies erreichten sie durch Senkung des Stromverbrauchs um 257.000 kWh (Strom für über 70 Haushalte) und des Wärmeverbrauchs um 2,5 Mio. kWh (jährlicher Wärmebedarf von 140 Haushalten).
Zusammen mit einer Delegation der EnergieAgentur.NRW informierte sich Minister Remmel heute (10. April) auf der neunten Station seiner Initiative „ZukunftsEnergienNRW: Orte der Energiezukunft“ über Aktivitäten der Energieeffizienzkommune Lippstadt im Bereich Energieeinsparung und Klimaschutz. Mit dem Projekt ‚1.111 LED-Leuchten’ stellt Lippstadt die städtische Straßenbeleuchtung auf effiziente LED-Technik um und reduziert so den CO2-Ausstoß um fast 400 Tonnen pro Jahr. Vorgestellt wurde auch das Projekt "14 Klimaschulen" oder die energetische Sanierung des Lippstädter Hansekollegs. Lippstadt wurde jüngst mit dem European Energy Award ausgezeichnet.
2011 stellte das NRW-Klimaschutzministerium allen 396 Kommunen und Kreise in Nordrhein-Westfalen ein CO2-Bilanzierungs-Onlinetool zur Verfügung. Das Instrument wurde sehr erfolgreich angenommen: Fast 300 Verwaltungen analysieren heute ihren Treibhausgas-Fußabdruck mit diesem Tool. Die EnergieAgentur.NRW unterstützt bei der Datenerhebung und übernimmt die Schulung der städtischen Mitarbeiter zu dieser Thematik.
Das NRW-Klimaschutzministerium hat heute die Gesamtschule Duisburg-Süd als „EnergieSchule.NRW“ ausgezeichnet. Rund um die Auszeichnungsveranstaltung präsentierten die Schülerinnen und Schüler einer Delegation – bestehend aus Vertretern der Stadt, des Ministeriums und der EnergieAgentur.NRW – auf drei Stationen ihre Aktivitäten zu den Themen "Klimaschutz" und "Energieeffizienz". "Die Energiewende ist eine tiefgreifende Veränderung, sie betrifft die gesamt Region. Und gerade die Generation, die heute die Schulen besucht, hat ein besonderes Recht darauf mit ihren Bedürfnissen respektiert und informiert zu werden", hatte NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel anlässlich der von der EnergieAgentur.NRW organisierten Auszeichnungsveranstaltung erklärt.
Auf der 7. Station seiner Tour „ZukunftsenergienNRW" besuchte NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel heute (8. März 2013) mit einer Delegation der EnergieAgentur.NRW die Bürger Solar Willich eG, die 22 Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von zusammen 1.158 kWp betreibt. "In NRW wird die Energiewende nicht von oben verordnet, sondern auch von den Bürger/Innen getragen. Das Beispiel Willich beweist, dass die Bürger/Innen und Bürge den Umstieg auf die Erneuerbaren Energien selber wollen“, sagte Remmel. NRW unterstützt die Gründung von Bürgerenergieanlagen zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende mit Beratungs- und Informationsangeboten. Seit 2012 bietet die EnergieAgentur.NRW ein Weiterbildungsangebot für Energiegenossenschaften an, auf www.EnergieAgentur.nrw/buergerenergie.de sind bereits über 100 NRW-Bürgerenergieanlagen unterschiedlicher Rechtsformen registriert.
Ob ein Mikro-BHKW von den Stadtwerken Nettetal bezuschusst wird oder die Anschaffung einer hocheffiziente Heizungsumwälzpumpe von den Stadtwerken Solingen unterstützt wird - die NRW-Energieversorger fördern mehr als man denkt. Dies ergab die alljährliche Umfrage der EnergieAgentur.NRW unter NRW-Energieversorgern mit dem Titel "Welches Stadtwerk fördert in 2013 was? Eine Übersicht".
Infos zur energetischen Gebäudesanierung sind auf nur einen Klick entfernt! ALTBAUNEU® hat seinen Internetauftritt (http://www.alt-bau-neu.de) neu gestaltet. ALTBAUNEU® ist ein kommunales Netzwerk zur energetischen Gebäudesanierung in NRW. Darin haben sich 15 Kommunen und Kreise aus Nordrhein-Westfalen zusammengeschlossen, um ihren Bürgern bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäude umfassende Hilfestellung zu leisten. Das Netzwerk wird von der EnergieAgentur.NRW koordiniert.
Die neueste Ausgabe unseres Magazins innovation & energie (1/2013) ist erschienen. Das Hauptthema dieser Ausgabe: "Bürgerenergieanlagen im Trend". Das Magazin kann bei der EnergieAgentur.NRW abonniert werden.Das Abo ist kostenlos, das PDF steht für den Download bereit.
Schwimmbäder stellen für Kommunen meist ein erhebliches Zuschussgeschäft dar. Grund sind nicht zuletzt die steigenden Energiepreise. Mit einem neuen Leitfaden mit dem Titel „Klimaschutz made in NRW: Energieeffizienz in Schwimmbädern“ gibt die EnergieAgentur.NRW Kommunen, Planern und Betreibern von Schwimmbädern jetzt eine Anleitung an die Hand, um die in einem Bad typischen Energiesparpotentiale auszuschöpfen. Es gilt zudem, die Energiekosten systematisch zu erfassen und sie zu reduzieren, und damit einen Beitrag zu leisten, Schwimmbäder für die Öffentlichkeit zu erhalten.
Auf der 4.Station der Tour „ZukunftsenergienNRW: Orte der Energiezukunft“ informierte sich Klimaschutzminister Johannes Remmel über das Konzept der mobilen Wärme am Hallenbad Toeppersee in Duisburg-Rheinhausen. Das Bad erhält die Wärme direkt aus dem Lastwagen: Abwärme aus der Bottroper Kokerei Prosper von der Dortmunder Firma LaTherm, das mittels Natriumacetat-Trihydrat (auch als Pökelsalz bekannt) in Containern gespeichert und dort wieder abgegeben wird, wo sie gebraucht wird.
Nach der nationalen Verleihung des European Energy Awards Mitte November in Oberhausen wurden heute (26.11.2012) in Brüssel in der NRW-Landesvertretung 25 europäische Kommunen geehrt. Der EEA in Gold überreichten die Schweizer Bundesrätin Doris Leuthard, EU-Kommissar Günther Oettinger und NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel gemeinsam an Bochum, Brakel, Iserlohn, Münster, Nottuln, Rietberg und der Kreis Steinfurt (alle NRW) sowie Bad Schussenried, der Enzkreis, Friedrichshafen, die Stadt Ravensburg, der Landkreis Ravensburg (alle Baden-Württemberg), Emden (Niedersachsen), Delitzsch (Sachsen), Bernex, Cham, Riehen, Schaffhausen, Sankt Gallen, Vevey, Zürich (alle Schweiz), Kötschach-Mauthen, Dornbirn, Feldkirch (alle Österreich) sowie Besançon (Frankreich).
In Bad Fredeburg, einem Ortsteil der Stadt Schmallenberg im Hochsauerland, werden seit dem 1. Juli 2012 das Schulzentrum, das SauerlandBad und die örtliche Akademie über ein Nahwärmenetz beheizt, dessen Wärmebedarf von 3 Mio. kWh wird zu über 80 % mit einem Biogas-BHKW abgedeckt. Das Biogas wird aus dem Stadtteil Ebbinghof über 2 km zugeführt, dort versorgt bereits seit 2009 eine Biogasanlage den gesamten Ort mit Wärme und Strom.
Klimaschutz ist mehr als Dämmen der denkmalgeschützten Fassade. Die Handreichung zum Wettbewerb „Historische Stadtkerne - integriert denken und handeln“ ist ein Ideenfundus, was alles – trotz Denkmalschutz – in einem Quartier machbar ist, und daher auch für Kommunen, die nicht am Wettbewerb teilnehmen, sehr zu empfehlen.
In NRW profitieren über 10.000 Menschen vom Wohnen mit der Sonne. Durch die Projekte „50 Solarsiedlungen in NRW“ und „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“ wurden bereits fast 100 Siedlungsvorhaben initiiert worden, die das Ziel dieser Energieeffizienz mit unterschiedlichen Lösungen verfolgen. „Sowohl im Neubau als auch im Bestand demonstrieren diese Siedlungen, welche hohe Wohn- und Lebensqualität durch solares Planen und Bauen realisiert werden kann. Über die energetischen Anforderungen hinaus wurde bei den Solarsiedlungen aber auch auf weitere Belange der Nachhaltigkeit geachtet. Die Standorte müssen beispielsweise alle mit nahen Versorgungsangeboten eingebunden sein und über einen guten Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr verfügen,“ sagte NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel heute vor rund 280 Experten auf der Fachtagung in der Stadthalle Wuppertal.
Fragestunde an der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule in Gladbeck: NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel stellte sich heute (4. Dezember) gemeinsam mit EA-Geschäftsführer Dr. Frank-Michael Baumann den Fragen von Schülerinnen und Schülern zu den Themen Energiewende und Klimaschutz. „Die Problematik einer künftigen Energieversorgung und des Klimawandels sind Herausforderungen, die neue Einsichten und Verhaltensänderungen von uns verlangen. Schulen sind der richtige Ort dafür, weil hier Erlerntes nachhaltig ein Leben lang wirkt“ so der Minister. Aus diesem Grund organisiert die EnergieAgentur.NRW ein neues Veranstaltungsformat für Schulen: „Schüler fragen – der Klimaschutzminister antwortet“. In der Gladbecker Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule fand die zweite Veranstaltung dieses Formats statt.
Das Förderprogramm "Ressourceneffiziente Abwasserbeseitigung NRW" des Landes NRW wurde überarbeitet. Die Bereiche zur „Gutachterliche Untersuchungen zu Energiesparmaßnahmen öffentlicher Abwasseranlagen“ und zur „Umsetzung von Energiesparmaßnahmen und Maßnahmen zur Steigerung der Energie- bzw. Ressourceneffizienz auf öffentlichen Abwasseranlagen“ blieben weitestgehend unverändert.
Das Bundesumweltministerium hat die Fortsetzung der Klimaschutzinitiative angekündigt. Die Richtlinie ist bereits veröffentlicht, die Merkblätter folgen im Laufe des Novembers. Für Kommunen, die Klimaschutzkonzepte erstellen lassen und an der Umsetzung arbeiten, gibt es umfangreiche Erweiterungen der Fördermöglichkeiten. Hingegen wird im Bereich der Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung nur noch der Einsatz von LED gefördert.
Fast 300 kommunale Vertreter diskutierten am 30. Oktober 2012 auf Einladung der EnergieAgentur.NRW in der Wuppertaler Stadthalle ihre Handlungsoptionen im Rahmen der Energiewende. Vorgestellt wurde u.a. eine neue Studie des NRW-Klimaschutzministeriums zur kommunalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien pro Einwohner. Die Landesregierung will die Kommunen im Rahmen eines Klimaschutzplanes in die Umsetzung der politischen Ziele einbinden.
Die Stadt Bocholt hat mithilfe eines Flugzeugs schlecht gedämmte Dächer ausfindig gemacht. Die Aufnahmen wurden genau analysiert und die Besitzer von auffälligen Häusern daraufhin persönlich angeschrieben. Die Aktion ist bei den Bürgern gut angekommen. Die gezielte Ansprache der Eigentümer hat bewirkt, dass deutlich mehr Anträge für Mittel aus dem städtischen Förderprogramm „Altbau Optimal“ eingegangen sind als in den vergangenen Jahren.
Ab 1.9.2012 erweitert die KfW die Programme zur Sanierung der kommunalen und sozialen Infrastruktur. Neu sind Teilschulderlasse, deren Höhe sich an dem erreichten Energiestandard bemisst. Ein Schulerlass von bis zu 12,5 % ist möglich. Außerdem wird ein neuer Förderbaustein „KfW-Effizienzhaus Denkmal“ eingerichtet. Antragsberechtigt sind Kommunen, Gemeinnützige Organsiationen und Unternehmen.
Sie reden nicht, sie handeln: Hunderte von Kindern und Jugendlichen in Aachen haben in den letzten Monaten aktiv dazu beigetragen, den CO2-Ausstoß zu verringern und gleichzeitig Strom und Wärme einzusparen. Hintergrund ist die Aktion „ACtiv fürs Klima“, die noch bis zum Frühjahr 2013 läuft und an der sich insgesamt 92 städtische Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführende Schulen beteiligen. Die EnergieAgentur.NRW hält den Verdienst der Aachener Kitas und Schulen für mustergültig und empfiehlt diesen als Vorbild für andere Einrichtungen im Land.
Die Stadt Oberhausen hat zurzeit schlechte Karten, wenn es ums Geld geht: Fast 2 Milliarden Euro Verbindlichkeiten, die höchste Pro-Kopf-Verschuldung der deutschen Städte. Aber: Beim European Energy Award schneidet die Ruhrgebiets-Großstadt zum Beispiel gut ab – und wird dafür im Herbst erneut ausgezeichnet. Wie passt das zusammen, wie funktioniert Umwelt- und Klimaschutz unter diesen Rahmenbedingungen? Antworten in unserem Interview...
Kommunen wollen in der Regel vermeiden, dass Gewinne eines Windparks allein einem auswärtigen Investor zufließen und vor Ort nur einige wenige Verpächter profitieren. Ein Bürgerwindpark soll Bürgern die Möglichkeit zur finanziellen Beteiligung geben, Gewinne vor Ort erzielen und damit bessere Akzeptanz erzeugen. Heinz-Jürgen Schütz von der EnergieAgentur.NRW gibt einen Überblick zu der Frage, welchen Einfluss eine Kommune darauf hat, dass ein Bürgerwindpark entsteht.
Um ein optimales Raumklima zu erzielen und Betriebskosten dauerhaft zu senken, wird seit Ende 2007 in drei Verwaltungsgebäuden des Landes NRW eine Betriebsoptimierung mit Wettervorhersage-Steuerung erprobt. Auf Grundlage eines thermodynamischen Rechenmodells und lokaler Wetterprognosedaten wird der Betrieb der Heizungsanlagen optimiert. Ergebnis: Spürbarer Komfortgewinn bei gleichzeitiger Einsparung von Heizenergie.
Mit dem neuen Programm fördert die KfW ab 1.Juni den Ausbau der Verteilnetze, die Installation intelligenter Informations-, Kommunikations- und Netzsteuerungstechnologien (Smart Grids), Investitionen in die Kommunikationsinfrastruktur und in Energiemanagementsysteme (Smart Metering) und den Neu- und Ausbau von dezentralen Energiespeichern für die Speicherung von Energie aus Strom.
Das NRW-Programm „zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung“ wurde aktualisiert. Weiterhin gefördert werden die „Investitionen sowie deren Vorbereitung und Begleitung in Infrastrukturmaßnahmen zur dezentralen Versorgung mit erneuerbaren Energien (Nahwärme- oder Biogasleitungen) in ländlichen Bereichen mit weniger als 10.000 Einwohnern. Anlagen zur Energieerzeugung werden nicht gefördert.
Wie können öffentliche Fahrradverleihsysteme ein wichtiger Bestandteil der Mobilitätskonzepte in Kommunen sein? Wie sollten die Verleihsysteme mit dem öffentlichen Nahverkehr verzahnt werden? Das sind nur zwei der Fragen, die im Modellversuch „Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme“ des Bundesverkehrsministeriums untersucht wurden. In einer Broschüre werden nun die Zwischenergebnisse vorgestellt.
Seit dem 1. April gibt es in den KfW-Programmen „Energieeffizient Bauen“ und „Energieeffizient Sanieren“ nun auch die Förderung von Baudenkmalen und sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz. Dabei werden nur die von einem qualifizierte „Energieberater für Baudenkmale“ bestätigten möglichen Sanierungsmaßnahmen gefordert bzw. gefördert.
Die Fördergemeinschaft Gutes Licht dokumentiert in der Reihe „licht.wissen“ des Stand in der Beleuchtungstechnik. Mehrere Hefte widmen sich dem kommunalen Bereich, z.B. der Straßenbeleuchtung, Verwaltungsgebäude, Sportstätten, Gesundheitswesen, Museen und Stadtmarketing. Aktualisiert wurde soeben die Broschüre zur Beleuchtung in Schulen: „licht.wissen 02 – Besser lernen mit gutem Licht“.
Eine neue Publikationsreihe der "Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz" widmet sich je Ausgabe einem Schwerpunkt der kommunalen Klimaschutzarbeit. Bereits erschienen sind die Ausgaben zu den Themen Denkmalschutz, Abfallwirtschaft , Abwasserbehandlung sowie Unternehmen. In jeder Ausgabe wird das Thema mit kommunalen Beispielen und Ansätzen diskutiert bzw. vorgestellt. Wenn die gedruckten Ausgaben vergriffen sind, werden sie zum herunterladen im Internet bereitgestellt.
Die KfW hat die Programm-Familie „Energetische Stadtsanierung“ um das Programm „Energieeffiziente Quartiersversorgung“ erweitert. Gefördert werden u.a. KWK-Anlagen und die Nutzung industrieller Abwärme einschl. der Errichtung dezentraler Wärmespeicher, Wärmenetze auf Basis von KWK oder industrieller Abwärme, Techniken zur Steigerung der Energieeffizienz bei der Wasserver- und Abwasserentsorgung im Quartier.
Das Klinikum Lüdenscheid hat seine jährlichen CO2-Emissionen innerhalb der letzten fünf Jahre um 25,4 Prozent reduziert. In Zahlen sind das gegenüber 2006 jährliche Verminderungen von 3.286 t CO2 bzw. 4.850 MWh Erdgas und 3.600 MWh Strom. Die Kosten verringerten sich um rund 930.000 Euro. Die EnergieAgentur.NRW stellt den Einsparerfolg des Klinikums als Projekt des Monats Januar vor.
Der Weg zu eigenen, privaten Kleinwindanlagen ist kürzer geworden. Durch die Novellierung der Landesbauordnung in NRW vom 21. Dezember 2011 werden Kleinwindenergieanlagen bis 10 Meter Höhe von der Genehmigungspflicht ausgenommen. Die Ausnahme von der Regel bilden allerdings Anlagen in reinen, allgemeinen und besonderen Wohngebieten sowie in Mischgebieten. Trotz der Genehmigungsfreistellung müssen Betreiber einer Kleinwindanlage alle relevanten baurechtlichen Vorschriften beachten. Das gilt beispielsweise für die Anforderungen an Standsicherheit, Schallschutz, Abstandsflächen, Gebäudestatik sowie Denkmalschutz.
Die KfW ist eine DER Adressen wenn es um Förderprogramme geht. Im Energie- und Klimaschutzbereich werden zahlreiche Programme angeboten. Schwieriger ist es daher den Überblick über alle Änderungen in den einzelnen Programmen zu behalten. Hilfreich sind da die Newsletter, die die KfW im Beraterforum bereitstellt. Nach dem Einloggen in das Forum kann man sich für die Newsletter „Kommunen“ und „Berater“ eintragen. Man bekommt dann jede Programmänderung und Interpretationshilfe mitgeteilt.
Der Leitfaden unterstützt die energetische Stadterneuerung durch Handlungsempfehlungen, organisatorische Hinweise zum Arbeitsprozess, Bewertungs- und Entscheidungshilfen und durch konkrete Beispiele. Zusammenhänge zwischen der Stadtentwicklung und Prozessen der energetischen Gebäudesanierung, der Qualifizierung der kommunalen Energieversorgungsinfrastruktur zur Effizienzsteigerung sowie der Integration erneuerbarer Energieträger werden aufgezeigt.
Das „Windenergie-Handbuch“ bekommt eine eigene Internetseite und steht aktualisiert zum Download bereit. Mit der diesjährigen neuen Ausgabe bekommt das Windenergie-Handbuch, das in den letzten Jahren als "Staatliches Umweltamt Herten: Windenergie-Handbuch" und als "Windenergie-Handbuch Kreis Borken" bekannt war, seine eigene Internetplattform.
Die Klassenräume der Gillbachschule in Rommerskirchen werden über ein dezentrales Pumpensystem mit Wärme versorgt. Es ermöglicht eine einfache und trotzdem individuell auf jeden Raum abstimmbare Regelung. Die Belegung der Räume im Schulbetrieb als auch Leerstände an Wochenenden und in Ferienzeiten können so optimal berücksichtigt werden. Erwartet wird eine jährliche CO2-Reduzierung gegenüber einem konventionellen System von 17%.
Die Vorteile der Dachbegrünung aufgrund ihrer klimatischen und feuchtespeichernden Eigenschaften sind vielfältig und für Kommunen im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung bedeutend. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat die Erarbeitung eines Leitfadens gefördert, der für Kommunen kostenfrei beim Deutschen Dachgärtner Verband bezogen werden kann. Vorgestellt werden technischen Voraussetzungen, stadtplanerische Möglichkeiten, kommunale Förderprogramme und umgesetzte Beispiele.
Der Energie-Anzeiger eView visualisiert im Internet den täglichen Energieverbrauch der städtischen Gebäude. Derzeit sind bereits 160 Objekte erfasst. Ziel ist es – neben der Herstellung von Transparenz – Energie- und Wasserverbrauch durch die Mitwirkung des Nutzers weiter zu optimieren und somit zu CO2-Reduzierung und Kosteneinsparung beizutragen. Diese Transparenz ist ein notwendiger Schritt für die Einführung des Mieter-Vermieter-Modells.
Eine Idee wurde jetzt Wirklichkeit: Im Beisein zahlreicher Ehrengäste eröffnete das Lippe-Bad in Lünen nach rund dreijähriger Planungs- und Bauphase als eines der ersten Passivhaus-Bäder Europas seine Pforten. Die neue Halle, in die auch ein ehemaliges Fernheizwerk integriert wurde, soll zukünftig 50 Prozent weniger Energie als ein normaler Neubau verbrauchen.
Neue Broschüre der EnergieAgentur.NRW: Klimaschutz mit Bürgerenergieanlagen Immer mehr Bürger in NRW investieren in erneuerbare Energien-Projekte: Allein 35 neue Windkraftanlagen – darunter auch Bürgerenergieanlagen – wurden während der ersten sechs Monate dieses Jahres in NRW installiert. Um das bürgerschaftliche Engagement für erneuerbare Energien weiter zu fördern und konkrete Hilfestellung zu leisten, hat die EnergieAgentur.NRW jetzt im Auftrag des Klimaschutzministeriums eine Broschüre mit dem Titel „Klimaschutz mit Bürgerenergieanlagen“ herausgegeben.
Seit dem 1. April 2011 fördert die KfW Investitionen von Kommunen und kommunalen Unternehmen in die Modernisierung der Straßenbeleuchtung mit besonders zinsgünstigen Darlehen. In zwei neuen Programmen können neben Investitionen in Straßenbeleuchtung auch die Nachrüstung der Beleuchtung von öffentlichen Freiflächen, Parkplätzen und –häusern finanziert werden.
Die EnergieAgentur.NRW unterstützt ab sofort Kommunen, die dem Konvent der Bürgermeister beitreten wollen. Im Konvent verpflichten sich Kommunen und Regionen, die Energie- und Klimaschutzziele der EU lokal umzusetzen bzw. zu übertreffen. Sie setzen so Akzente für eine nachhaltige kommunale Energieversorgung. Weitere Informationen zum Projekt Come2COM gibt Michael Müller, Tel. 0211-86642286, m.mueller@energieagentur.nrw.de
Das NRW-Klimaschutzministerium hat für alle Kommunen und Kreise in NRW die Lizenz zur Nutzung eines CO2-Bilanzierungstools erworben. Unter http://www.co2.nrw.de können Kommunen nun kostenfrei über ein Internet-Tool eine lokale CO2-Bilanz aufstellen. Die EnergieAgentur.NRW bietet in acht regionalen Veranstaltungen, Schulungen für das kommunale Personal in der Nutzung des Tools an. Kommunen können ihre Mitarbeiter ab sofort anmelden.
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