Eine intelligente Kraftwerkstechnik ist eine wesentliche Voraussetzung, die Energiewende zum Erfolg zu führen. So lautete der Tenor auf der am 16. April in Berlin durchgeführten Jahrestagung des Netzwerks Kraftwerkstechnik der EnergieAgentur.NRW in der NRW-Landesvertretung. Rund 170 Expertinnen und Experten beteiligten sich unter dem Titel „Erneuerbare Energien, Kraftwerke der Zukunft und neue Speicher: Zuviel für die Netze?“ an der Diskussion über die Bedeutung der Kraftwerke auf dem Weg in ein „post-fossiles“ Zeitalter. Das Forum mit Beiträgen renommierter Wissenschaftler und einer hochrangig besetzten Diskussionsrunde mit Stakeholdern der Energiebranche – moderiert durch den Journalisten Thomas Heyer – vermittelte einen Eindruck, wie die Elemente der Energiewende in der Praxis zusammenspielen müssen.
Beim Wettbewerb „KWK-Modellkommune“ reichten 51 Kommunen insgesamt 48 Projektvorschläge ein, eine Jury hat nun 21 vielversprechende Konzepte ausgewählt .Aachen, Alpen, Bad Laasphe, Bergheim, Bielefeld, Bottrop, Brakel, Düsseldorf, Eschweiler, Geldern, Herten, Hamminkeln, Iserlohn, Krefeld, Much, Münster, Oberhausen, Olfen, Saerbeck und die Gemeinschaftskonzepte von Solingen, Remscheid und Wuppertal sowie Ostbevern und Telgte sind nun aufgefordert, in die Detailplanung zu gehen. Für die Erarbeitung eines Feinkonzeptes wird eine Förderung bis zu 90 Prozent gewährt. Auf dieser Grundlage sollen dann drei ausgesuchte KWK-Spitzenkonzepte mit Modellcharakter gefördert werden. Zudem kann ein Konzept mit einem besonders hohen Innovationscharakter mit dem Sonderpreis „KWK-Innovation“ ausgezeichnet werden.
Das Netzwerk Kraftwerkstechnik NRW hat drei neue Broschüren veröffentlicht. Dabei handelt es um eine Image-Broschüre zum Netzwerk und jeweils einer Broschüre zu den Themen "Kraft-Wärme-Kopplung" und zur "Flexibilität von Kraftwerken". Unter den folgenden Links sind diese abrufbar.
Die kommerzielle Inbetriebnahme ist derzeit für September 2013 geplant.
Das Netzwerk Kraftwerkstechnik lud zum 4. Workshop des Arbeitskreises Solarthermische Kraftwerke mit dem Titel "Deutsche Standortbestimmung CSP" ein. Dabei wurde Sie mit Experten aus Forschung und Wirtschaft über den derzeitigen Stand zentraler solarthermischer Stromerzeugung diskutiert. Darüber hinaus wurde ein Überblick über den Stand der Technik, die Märkte, die Entwicklungsperspektiven sowie den Forschungs- und Industrieinitiativen gegeben.
Ihren 17. Fachkongress Zukunftsenergien veranstaltete die EnergieAgentur.NRW am Dienstag, den 5. Februar 2013 im Rahmen der Essener Energiemesse E-world energy & water. NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel hat den Kongress eröffnet und zur Energiepolitik des Landes Stellung genommen. Vorträge über Trends, Märkte und neue Entwicklungen in der Energietechnik komplettierten das Vormittagsprogramm. Am Nachmittag fanden fünf parallele Foren statt. Themen: Kraft-Wärme-Kopplung, Energienetze und -speicher, Windenergie, Photovoltaik und gesellschaftliche Herausforderungen der Energiewende.
Kraft-Wärme-Kopplung bringt die Energiewende voran: In Düsseldorf gab NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel heute, 31. Januar, den Startschuss zum 250 Millionen Euro schweren KWK-Impulsprogramm NRW. Mehr als 350 Zuhörer besuchten die Auftaktveranstaltung in der NRW-Bank, zu der das Ministerium und die EnergieAgentur.NRW eingeladen hatten. Kleinere Unternehmen können Förderung beantragen; für größere Anlagen sind Kreditprogramme vorgesehen. Zudem gibt es Beratungsmöglichkeiten und regionale Informationsveranstaltungen.
Der Projektträger ETN richtet mehrere Informationsveranstaltungen zum Wettbewerb "KWK-Modellkommune 2012-2017" aus. Auf der Internetseite von ETN finden Sie auch weitere Informationen zum Wettbewerb, wie z.B. den Mantelbogen zum Projektaufruf, Muster zum Arbeits-, Zeit- und Ausgabenplan.Die nordrhein-westfälische Landesregierung will mit dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) die Energiewende in NRW vorantreiben. "Der Ausbau der KWK ist ein entscheidender Weg, um die Energiewende erfolgreich vollziehen zu können", sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel.
Nach mehreren Verhandlungen des Umweltministeriums, der Bezirksregierung Arnsberg mit der Firma EON steht nun fest, dass ein befristeter Weiterbetrieb des alten Kraftwerks Shamrock in Herne für die Wärmeversorgung bis Ende April 2013 grundsätzlich möglich ist. Mit einer gestreckten Stilllegungsverfügung ist sichergestellt, dass das bestehende Kraftwerk weiterhin Fernwärme erzeugen kann. Dies liegt im Interesse der betroffenen Bevölkerung.
Kraft-Wärme-Kopplung ist eine entscheidende Brückentechnologie, um die Energiewende vollziehen zu können. Mit der neuen Richtlinie bauen wir Investitionshemmnisse bei kleinen und mittleren Unternehmen gezielt ab. Die Landesregierung hat die besondere Bedeutung der KWK im Koalitionsvertrag festgehalten. Bis 2020 soll auch in NRW der Anteil des Stroms, der mit KWK-Anlagen erzeugt wird, auf 25 Prozent erhöht werden.
Rund 35 deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben ein gemeinsames Positionspapier zu den Marktchancen von Sonnenwärmekraftwerken und zur konzentrierten Solarenergie veröffentlicht. Das neu gegründete Netzwerk mit dem Namen „Deutsche CSP“ will die Kräfte und Interessen der deutschen Unternehmen bündeln und ihre Chancen auf dem internationalen Markt erhöhen. Durch gemeinsame und gezielte Forschung und Entwicklung will das Netzwerk die Effizienz der Technologie steigern und die Kosten für die Stromgestehung weiter senken.
Nach intensiven Gesprächen des Umweltministeriums, der Bezirksregierung Münster und der Firma EON steht nunmehr fest, dass ab 2013 über eine gestreckte Stilllegungsverfügung eine Duldung des Weiterbetriebs der Blöcke I-III des alten Kraftwerkes Datteln grundsätzlich erfolgen kann. Die Verfügung soll sicherstellen, dass das bestehende Kraftwerk auch im nächsten Jahr Bahnstrom und Fernwärme erzeugen kann, obwohl EON im Jahr 2006 auf die Genehmigung zum Betrieb des Kraftwerks zum Ende des Jahres 2012 verzichtet hatte.
FDBR-Maßnahmenkatalog zeigt konkrete technische Lösungen auf / Anpassung des Marktrahmens für weiterreichende Umbauten unabdingbar.
In Kooperation mit der koreanischen Botschaft in Bonn veranstaltete das Netzwerk Kraftwerkstechnik am 29.10.2012 bei der Doosan Infracore Germany GmbH den Workshop zum Thema CCS. Die Vertreter der koreanischen Delegation signalisierten grosses Interesse an Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen und Forschungseinrichtungen aus NRW.
Deutschland setzt bei der Stromerzeugung zukünftig auf einen deutlichen Ausbau der erneuerbaren Energien. Um diese ins Stromsystem zu integrieren und gleichzeitig die Versorgungs- sicherheit bei stark fluktuierender Erzeugung aus Wind- und Solarkraftwerken zu gewährleisten, wird Deutschland auch längerfristig einen ausgewogenen Technologiemix zwischen erneuerbaren Energien und konventionellen Kraftwerken benötigen.Das geht aus einer Studie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hervor.
Das Förderprogramm progres.nrw des Landes Nordrhein-Westfalen wurde im Jahr 2012 grundlegend überarbeitet und um neue Fördergegenstände ergänzt. Mit dem Programm soll die Markteinführung der vielfältigen Techniken zur Nutzung unerschöpflicher Energiequellen und für die rationelle Energieverwendung beschleunigt werden. Zum Beispiel werden unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse für KWK-Anlagen vergeben.
Das in Münster ansässige Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) hat Daten von der Energiegewinnung und dem -verbrauch über Erzeugungskapazitäten und Energiepreise bis zu Rahmendaten für NRW erhoben. Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz hat diese Forschungsarbeit jetzt in Deutsch unter dem Titel "EnergieDaten.NRW 2012" publiziert.
Online Tools | Publikationen | Newsletter
© 2013 EnergieAgentur.NRW
18.04.2013
www.rhein-ruhr-power.net
Mitgliederbereich für Task Force (passwortgeschützt)
Mit Innovationen Zukunft sichern (Verfügbar in Deutsch und Englisch)
Hier können Sie CDs zu Veranstaltungen des Netzwerks Kraftwerkstechnik NRW online bestellen.
Die EnergieAgentur.NRW arbeitet im Auftrag der Landesregierung NRW als operative Plattform mit breiter Kompetenz im Energiebereich.
Nutzung der Social-Media-Dienste
Wir freuen uns, wenn die Nutzer unserer Website Inhalte auf Twitter, Facebook und Google+ empfehlen. Zu diesem Zweck werden von den Anbietern dieser Plattformen entsprechende Buttons zur Verfügung gestellt.
Durch die Einbindung dieser Buttons werden bereits beim Aufruf einer Seite Daten an Twitter, Facebook und Google+ übertragen, ohne dass Besucher der Seite dem ausdrücklich zugestimmt haben. Neben der Webadresse der besuchten Seite wird auch eine Kennung übertragen, die eine direkte Verknüpfung zwischen dem Besucher der Website und dessen Profil, zum Beispiel auf Facebook, ermöglicht. Ob darüber hinaus weitere Daten übermittelt werden, teilen die genannten Social-Media-Dienste nicht mit.
Um die ungewollte Weitergabe von Benutzerdaten an Twitter, Facebook und Google+ zu verhindern, sind daher die Social-Media-Dienste auf den Websites der EnergieAgentur.NRW standardmäßig deaktiviert. Es werden also keine Daten an Dritte übermittelt, ohne dass Sie dem zugestimmt haben. Erst wenn Sie die Social-Media-Dienste aktiviert und damit Ihre Zustimmung zur Kommunikation mit Facebook, Google+ und Twitter erklärt haben, werden die Buttons auf unserer Website aktiv und stellen die Verbindung mit den Diensten her.
Anschließend können Sie Artikel-Empfehlungen über Twitter, Facebook und Google+ verschicken.
Die Social-Media-Dienste lassen sich auf dieser Seite dauerhaft aktivieren und deaktivieren.