Strom und Wärme effizient und gleichzeitig erzeugen.
Das geniale Prinzip der „Kraft-Wärme-Kopplung“
Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) nutzt Ressourcen durch gleichzeitige Produktion von Wärme und Elektrizität effizient, spart Energie und kann erheblich zum Klimaschutz beitragen. Eine Studie, die im Auftrag des NRW-Klimaschutzministeriums und der EnergieAgentur.NRW 2011 vorgestellt wurde, zeigt, dass in NRW ein beachtliches Potential für den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung ebenso wie ein großes Fernwärmenetz existiert. Grundsätzlich könnten 35 Prozent der CO2-Emissionen und 35 Prozent der Rohstoffe durch diese Technologie eingespart werden. Die EnergieAgentur.NRW berät zu dieser Thematik und zu bestehenden Förderprogrammen.
Die Kraft-Wärme-Kopplung ist vielseitig einsetzbar, beispielsweise in Mehrfamilienhäusern, Altenheimen oder Krankenhäusern, Verwaltungs- oder Gewerbebauten oder auch in der Landwirtschaft. Handel, Gewerbe, Dienstleistung, Unternehmen können so genannte Blockheizkraftwerke nutzen, für kleinere Einheiten stehen Mini-BHKW zur Verfügung. Die Technik ist erprobt und nachweislich ökologisch und ökonomisch sehr effizient. Aber der Begriff „Kraft-Wärme-Kopplung“ ist für die Allgemeinheit nur schwer erschließbar, nahezu unverständlich Das Thema scheint technisch sehr komplex und der Begriff „Kraft-Wärme-Kopplung“ ist nicht selbsterklärend.
Weitere Informationen zum Thema KWK . . .
Um den Begriff anschaulicher darzustellen, den Begriff gegebenenfalls sogar neu zu formulieren und damit das Interesse am Einsatz dieser Technik zu wecken, loben die EnergieAgentur.NRW und das Cluster EnergieRegion.NRW im Auftrag des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbrauchschutz (MKULNV) des Landes NRW an den Hochschulen des Landes NRW einen Wettbewerb für angehende Kommunikationsdesignerinnen und -designer aus.