In vielen Gebäuden erfolgt die Warmwasserbereitung zum Duschen und Baden über elektrische Durchlauferhitzer. Den meist niedrigen Investitionskosten stehen hohe Betriebskosten gegenüber (Strom ist etwa viermal so teuer wie Gas).
Bei einer Kesselerneuerung sollte daher immer durch einen Fachhandwerker geprüft werden, wie hoch der tatsächliche Aufwand zur Umstellung auf eine zentrale Warmwasserbereitung über eine Kombination aus modernem Heizungskessel und indirekt beheiztem Warmwasserspeicher ist. Ob auch das Warmwasser für die Küche daran angeschlossen werden soll, hängt von der Leitungsführung ab.
Die Verluste der Warmwasserbereitung können durch Dämmung von Rohrleitungen und eine gute Speicherdämmung gesenkt werden. Durch schlecht geregelte, ältere Zirkulationspumpen kann sich der Energiebedarf für die Warmwasserbereitung mehr als verdoppeln. Aus diesem Grund ist der Einbau von hocheffizienten Zirkulationspumpen in Verbindung mit intelligenten Regelungen besonders empfehlenswert.
Bei Sensor-gesteuerten Systemen wird die Zirkulationspumpe durch das Betätigen dder Warmwasserarmatur für wenige Minuten in Betrieb gesetzt und sorgt so für eine schnelle und energiesparende Bereitstellung des Warmwassers. Diese Systeme können meist problemlos in bestehenden Gebäuden nachgerüstet werden.
Damit sparen Sie Energie und entlasten die Umwelt. Denn, Strom ist nicht nur teurer als andere Energieträger, durch den energieintensiven Prozess der Stromerzeugung wird die Umwelt entsprechend stärker durch klimaschädliche CO2-Emissionen belastet.
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