News vom 21.08.2012
Wer feiern will, braucht Energie. Ein mehrtägiges Musikfestival mit rund 20.000 Gästen verbraucht nach aktuellen Schätzungen etwa 80.000 kWh Strom. Das entspricht dem Tagesbedarf einer Kleinstadt. Aber auch kleinere Events, Konferenzen oder etwa Sportveranstaltungen benötigen Strom und Wärme für einen reibungslosen technischen Ablauf. Dass dies Auswirkungen auf das Klima hat, will die EnergieAgentur.NRW stärker ins Bewusstsein von Event-Veranstaltern rücken.
Dazu bietet sie jetzt einen neuen CO2-Eventrechner an. Dieser ermöglicht es, mit wenigen Eingaben die CO2-Emissionen einer Veranstaltung zu ermitteln. Das Online-Tool erstellt Kalkulationen für Tagungen und Kongresse, Ausstellungen, Messeauftritte, Sportveranstaltungen und Konzerte. Ein erster Schnell-Check liefert eine relativ treffsichere Abschätzung des zu erwartenden CO2-Ausstoßes. Die Detailberechnung bietet zusätzlich differenzierte Werte für die Bereiche Mobilität, Gebäude, Catering, Printprodukte und anderes. Wer als Organisator die Klimawirkungen seiner Veranstaltung reduzieren will, muss wissen, in welchem Bereich wie viele Emissionen entstehen. Der Eventrechner liefert dafür die notwendige Datengrundlage sowie Praxistipps für die Emissionsreduktion. Der Einsatz des Tools ist damit der erste Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität, die nach dem Leitsatz „vermeiden – vermindern – kompensieren“ effektiv umgesetzt werden kann.
Eventveranstalter und Organisatoren können ihre Emissionen ohne großen Zeitaufwand direkt über den CO2-Eventrechner online kalkulieren. Darüber hinaus erhalten sie bei speziellen Fragen Unterstützung durch einen der Energieberater der EnergieAgentur.NRW. Den CO2-Eventrechner sowie weitere Informationen sind zu finden unter: www.energieagentur.nrw.de/event-rechner
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