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News vom 10.03.2014

NRW-Klimaschutzministerium richtet Leitstelle für den Wettbewerb „KWK-Modellkommune NRW“ ein

Im Rahmen des vom NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel im vergangenen Jahr ausgerufenen Wettbewerbs „KWK-Modellkommune NRW“ wurde nun bei der EnergieAgentur.NRW und dem Projektträger ETN eine Leitstelle für die fachliche und fördertechnische Begleitung und Beratung der teilnehmenden Kommunen eingerichtet. Der Wettbewerb sieht eine Förderung von kommunalen Projekten zur Anwendung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) von insgesamt 25 Millionen Euro vor. „Kraft-Wärme-Kopplung ist ein geniales Prinzip. Sie ist besonders effizient, weil sie die Ressourcen zur gleichzeitigen Produktion von Wärme und Elektrizität nutzt“, so der Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Johannes Remmel. Der Wettbewerb „KWK-Modellkommune NRW“ ist Teil des landesweiten 250 Millionen Euro schweren KWK-Impulsprogramms. Die Landesregierung verfolgt das Ziel, mit Unterstützung dieses Impulsprogramms den Anteil des Stroms, der mit KWK-Anlagen erzeugt wird, bis 2020 landesweit auf 25 Prozent zu erhöhen.

Unter Kraft-Wärme-Kopplung versteht man die gleichzeitige Umwandlung von Brennstoff in elektrische und thermische Energie – also Strom und Wärme. Minister Remmel: „Der KWK kommt im Zusammenhang mit der Energiewende eine Schlüsselrolle zu. Selbst in modernen Kondensationskraftwerken, in denen die Stromerzeugung im Vordergrund steht, werden bis zu 60 Prozent der eingesetzten Brennstoffenergie in praktisch nicht nutzbare Wärme umgewandelt. Durch die Nutzung dieser Wärme in KWK-Anlagen zu Heizzwecken oder anderen Wärmeanwendungen lässt sich der Gesamt-Nutzungsgrad auf 80 bis 90 Prozent steigern.“

Mit dem Wettbewerb „KWK-Modellkommune“ sollen die Kommunen beim Auf- und Ausbau ihrer KWK-Anteile an der Stromerzeugung unterstützt werden. Von insgesamt 51 teilnehmenden Kommunen haben 21 kommunale Projekte Förderbescheide erhalten. Unter den geförderten Konzepten befinden sich Projekte zur Nah- bzw. Fernwärme, Brennstoffzellen-KWK als auch zu KWK aus Erneuerbaren Energien, wodurch nahezu alle Technologien der KWK vertreten sind.

Die Leitstelle dient der Unterstützung der im Wettbewerb engagierten Kommunen. Dabei übernimmt Sabine Schneider von der EnergieAgentur.NRW in Wuppertal die thematische Beratung für das Themenfeld KWK. Fördertechnische Fragen zum Wettbewerb und zur Landesförderung werden von Dr. Manfred Wilms vom Projektträger ETN in Jülich beantwortet. Die Leitstelle wird – neben der fachlichen und fördertechnischen Begleitung und Beratung – die Kontaktvermittlung zu Know-how-Trägern ermöglichen und auch die aus dem Wettbewerb ausscheidenden Kommunen zur Umsetzung ihrer Vorhaben beraten. Die Konzepte der Gewinnerkommunen werden durch die Leitstelle in einer Broschüre und online publiziert, der Wettbewerb wird auf einem Messestand der EnergieAgentur.NRW zum Thema „KWK“ auf der 21. Fachmesse „Energieeffizienz 2014“ in Köln (6.-8.5.2014) vorgestellt.

Die 21 Kommunen, die Förderbescheide vom NRW-Klimaschutzministerium in der ersten Wettbewerbsphase zur Entwicklung von Feinkonzepten erhalten haben, sind Aachen, Alpen, Bad Laasphe, Bergheim, Bielefeld, Bottrop, Brakel, Düsseldorf, Eschweiler, Geldern, Hamminkeln, Herten, Iserlohn, Krefeld, Much, Münster, Oberhausen, Olfen und Saerbeck. Gefördert wurden auch die Gemeinschaftskonzepte von Solingen, Remscheid und Wuppertal sowie Ostbevern und Telgte.

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