
Von Anfang an wurden die zuständigen Behörden (Meschede, Arnsberg, Lippstadt) in die Planung einbezogen. Diese forderten schon in Vorgesprächen einen zeitgemäßen Fischaufstieg und eine angemes- sene Restwassermenge. Gleichzeitig wurde die Aus- leitungsstrecke von über 500 m auf nur 130 m verkürzt, was eine deutliche Verbesserung der gewässerökologischen Situation an diesem Standort zur Folge hat.
Das wasserrechtliche Genehmigungsverfahren konnte als Plangenehmigung nach § 31 WHG durchgeführt werden. Aufgrund der intensiven Zusammenarbeit während der Planung dauerte das Genehmigungsverfahren nur 10 Monate. So konnte im August 2001 mit den Maßnahmen begonnen werden. Bei der technischen Ausführung hat man sich für eine neue doppeltregulierte Kaplan-Schachtturbine entschieden. Ohne Verwendung eines Getriebes wird die Leistung der Turbine mit einem Flachriementrieb auf einen Asynchrongenerator übertragen.
Mit einer installierten Leistung von 95 kW sollen an diesem Standort ca. 460.000 kWh Strom pro Jahr erzeugt werden. Damit können 130 Haushalte mit CO2-freiem Strom versorgt werden.
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19.09.2013 - 20.09.2013
OTTI - Internationales Anwenderforum Kleinwasserkraftwerke
... der Wasserkraftnutzung in Deutschland (im Auftrag des BMU)
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